Marcus Fuhrmann, Dieter Fuhrmann Fruchtgroßhandel aus Berlin:

"Wir konnten unseren Kürbisumsatz in den letzten fünf Jahren verdoppeln"

Nach einem turbulenten Jahr 2020 laufen seit Mai diesen Jahres die Geschäfte für das Unternehmen Dieter Fuhrmann Fruchtgroßhandel aus Berlin nun wieder deutlich besser, wie Geschäftsführer Marcus Fuhrmann erzählt. Seit rund 45 Jahren beliefert das Unternehmen die Gastronomie rund um Berlin und Brandenburg. Mit uns sprach Fuhrmann unter anderen über die aktuelle Kürbissaison in Brandenburg.  

Anstieg der Nachfrage und des Umsatzes
"Die Saison läuft sehr gut. Die Nachfrage ist auch von Jahr zu Jahr gestiegen. Vor allem ist der Kürbis auch ein Produkt, das häufiger beim Kochen eingesetzt wird. In den letzten fünf Jahren konnten wir den Kürbisumsatz sogar verdoppeln", sagt Fuhrmann. Er bietet Muskat- und vor allem Hokkaido-Kürbisse an.

"Die Qualität der Kürbisse ist sehr gut, auch die Ernte verlief sehr gut. Wenn Kürbisse zu feucht oder zu nass werden, fangen sie schnell an zu schimmeln. Wenn wiederum zu wenig Wasser in der Erde vorhanden ist, wachsen sie nicht richtig und werden auch nicht saftig." 

Stabile Preise
Pro Woche kann Fuhrmann 600 bis 700 kg Kürbisse umsetzen, die von den eigenen LKWs an gastronomische Betriebe in Berlin und Brandenburg geliefert werden. Verkauft werden die Kürbisse im Durchschnitt für 1,80 EUR / Kilo. "Die Ernte ist bereits abgeschlossen, weshalb die Preise auch sehr stabil sind." Die Hokkaido-Kürbisse werden noch bis zum Ende des Jahres vermarktet, während Muskatkürbisse wiederum das ganze Jahr hindurch verkauft werden.  

Weniger Plastikanteil bei Verpackungen 
Die Kürbisse kommen bei dem Betrieb in 300 bis 400 kg Boxen an. "Früher kamen sie noch lose mit drei bis vier Kürbissen pro Kiste auf Paletten bei uns an. Das wird aber nicht mehr praktiziert, da dadurch auch Verpackungsmaterial eingespart werden kann. Bei Verpackungen wird immer mehr darauf geachtet, dass der Plastikanteil deutlich geringer wird. Darauf achten wir natürlich auch. Ganz auf Plastik kann man allerdings noch nicht verzichten. Da müsste sich auch erst einmal etwas in der gesamten Branche ändern."  

Auswirkung der steigenden Spritpreise auf die Warenpreise
"Die ganze Ware wird mit unseren eigenen LKWs beliefert, die Spritkosten merkt man schon erheblich. Das war zwar auch vorher schon ein großer Faktor, der jetzt jedoch noch deutlich angestiegen ist. Man muss sich schon überlegen, ob man auf lange Sicht diese zusätzlichen Kosten nicht doch auf die Preise umsetzen muss."  

Bei bestimmten Lieferanten habe er bei manchen Artikeln auch nach dem Lockdown durchaus Probleme gehabt. Davon abgesehen mussten auch einige Kunden von ihm ihre Geschäfte während oder nach den Lockdowns bereits aufgeben. "Es musste sich erst einmal wieder alles einfinden. Die Lieferwege funktionieren erst nach einiger Zeit wieder so, wie es davor war" sagt Fuhrmann. 

Gut durch die Krise gekommen
"Wir beliefern ausschließlich gastronomische Betriebe, das heißt also auch Krankenhäuser, aber natürlich vor allem Hotels und Restaurants. Daher mussten wir im letzten Jahr große Einbußen hinnehmen", erinnert sich Fuhrmann. Die staatliche Förderung durch das Kurzarbeitergeld half dem Unternehmen jedoch, gut durch die Krise zu kommen: "Wir mussten niemanden entlassen. Wären wir aber nicht bereits so lange im Geschäft, hätte es uns nach dem letztem Jahr wahrscheinlich nicht mehr gegeben. Nach 45 Jahren im Geschäft gibt es zu den guten Jahren eben auch mal schlechte“, sagt er abschließend.

Weitere Informationen:
Marcus Fuhrmann
Dieter Fuhrmann Obst- und Gemüsegroßhandels GmbH
Beusselstraße 44 n-q
D-10553 Berlin
Telefon: +49 30/3956060
Fax: +49 30/3951725
E-Mail: info@dieter-fuhrmann.de 
URL: www.dieter-fuhrmann.de 


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