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Orangenverkauf und -konsum nicht wieder auf 2020-Niveau

Südafrikanische Valencias durch Ägypten unter Druck

Die südafrikanische Valencia Saison neigt sich dem Ende zu. Am Westkap werden gerade die letzten Mengen verpackt und größere Mengen an Valencias sind bereits auf dem Weg in den Osten. Die verpackten Valencias vom Ost- und Westkap warten auf ihre Container; die Verfügbarkeit von Containern hat diese Valencia Saison eine sehr große Rolle gespielt.

Bis zum Ende von der Woche 41 wurden 51,2 Millionen 15kg Kisten der geschätzten 55,1 Millionen 15kg Kisten Valencias verschifft.

Marktfenster für Valencias seit über einem Monat verkleinert
"Ich habe 20 Saisons in der Zitrusfrucht-Industrie mitgemacht und die hier war mit Abstand die schwierigste", sagt ein Produzent und Exporteur. Im vergangenen Jahr hat die Orangensaison in der nördlichen Hemisphäre früh geendet und es gab nur wenig Orangen auf dem Markt. Das war der größte Antrieb für die Stellar Orangensaison 2020.

In diesem Jahr waren die Märkte voll und die südafrikanischen Bauern waren überrascht, wie lange die ägyptische Valencia Saison ging. Ägypten ist bis Juli / August auf dem Markt geblieben. Das hat das südafrikanische Marktfenster um bis zu sechs Wochen verkleinert. Die Logistik hat viele Probleme gemacht und die Lieferkette hat sich um zwei bis vier Wochen verspätet. Das ist sehr problematisch, wenn man bedenkt, dass zu dieser Zeit in Südafrika Hochsaison war und alle ihre Valencias zwischen den Wochen 32 und 38 verpackt haben.

Die Ankunftszeiten waren nicht so wie sonst und große Mengen Valencias sind erst kurz vor dem 15. Oktober angekommen, also kurz bevor die zollfreie Einfuhr beendet wird. Normalerweise können die Exporteure selbst noch die spätesten Lieferungen unterbringen und damit noch gutes Geld machen. Erst dann beginnt die Saison in der nördlichen Hemisphäre. Es konnten auch keine Lieferungen nach Chittagong, Bangladesh gemacht werden, weil es zu viel Stau und zu wenige Container gab. Das war vor allem in der Hochsaison so. Der Verlust von Bangladesh als Käufer ist schwer ins Gewicht gefallen, weil der Markt vor allem die kleinen Früchte kauft.

Von Anfang an war außerdem der Orangenkonsum und auch die Verkäufe nicht so hoch wie im vergangenen Jahr. Die Leute wollen nicht mehr so viel Vitamin C zu sich nehmen wie noch im vergangenen Jahr. Durch die Impfung fühlen sich viele sicherer und das wirkt sich auch auf die Ernährung aus. "Durch das kleinere Marktfenster und den Druck auf die Weltwirtschaft war diese Saison für Südafrika sehr schwierig. Dazu kommen noch Probleme mit der Logistik, die Aufstände im Juli und die Cyberattacke. Es war die perfekte Katastrophe."


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