Hektische Zeit für Kohlbauern

Die Kohlernte ist in vollem Gange. Es ist die geschäftigste Zeit des Jahres mit der Ernte von Rot-, Weiß- und Spitzkohl für A.S. de Boer in ’t Veld. 2021 war ein extremes Wetterjahr. "Wir hatten mit einem nassen Frühjahr und einem trockenen Herbst zu kämpfen, so dass die Jungpflanzen wegen des nassen Wetters zunächst nicht gut wuchsen und später aufgrund der Trockenheit stagnierten. Es wird keine Rekordernte sein", erklärt Joris de Boer. "Trotz des extremen Wetters  ist die Qualität in diesem Jahr gut. Beim Spitzkohl haben wir noch mehr als eine Woche Arbeit vor uns, beim Rot- und Weißkohl wird es bis Ende November/Anfang Dezember dauern, bis alles geerntet ist. Parallel zur Ernte laufen drei Reinigungslinien. Was morgens bestellt wird, kann nachmittags schon abgeholt werden."

Vlnr. Thom, Daan, Dieuwertje, Joris, Ad und John de Boer

Im Winter laufen bei de Boer je nach Bedarf bis zu 4 Verarbeitungslinien. "Die Erwartungen für die kommende Saison sind gut. Eine enttäuschende Ernte, rückläufige Produktion in den Niederlanden, Polen und Deutschland sowie ein Anstieg der Supermarkt-Scandaten bestätigen dieses Signal."

Spezialisierung und Optimierung
A.S. de Boer in 't Veld baut auf ca. 180 ha Kopfkohl neben Tulpen und Kartoffeln an. 1991 übernahmen Ad und John de Boer das Unternehmen von ihrem Vater. Die nächste Generation, Daan (31), Dieuwertje (30) und Joris de Boer (32), traten in diesem Jahr als Eigentümer in das Unternehmen ein. "Unser Unternehmen ist spezialisiert auf den Anbau, die Reinigung und das Verpacken von Kohl. In den letzten Jahren haben wir viel in Lagerräume, Zellen, Kühlung und Nachhaltigkeit investiert. Wir können ca. 10.000 Tonnen lagern und wöchentlich 150 bis 500 Tonnen verarbeiten. Durch kontinuierliche Optimierung unserer Verarbeitung und Logistik können wir die Bedürfnisse unserer Kunden optimal erfüllen. Wir sind PlanetProof-zertifiziert und haben in Solarpanels und eine Windkraftanlage investiert. Darüber hinaus sorgen wir durch pfluglose Bodenbearbeitung und Aussaat der richtigen Gründüngung für eine nachhaltige Bodenbewirtschaftung."

Intensive Zusammenarbeit
Alex van Klaveren von The Greenery Growers verkauft Spitzkohl von A.S. der Boer. "Die Kunden stehen bei ihnen im Mittelpunkt. Sie tun immer ihr Bestes, um sie zufrieden zu stellen. Qualität und Flexibilität sind zwei Kernwerte, auf die man bei A.S. de Boer immer vertrauen kann." De Boer verfügt über die Einrichtungen zum Sortieren und Wiegen, Versiegeln, Etikettieren sowie zur Auslieferung des Spitzkohls an den Endkunden. "Für unser Unternehmen ist das Netzwerk von The Greenery ein Mehrwert", sagt Joris de Boer. Weiß- und Rotkohl wird von A.S. de Boer exklusiv für J.H. Wagenaar (Tochtergesellschaft von The Greenery) angebaut. "Der Mehrwert liegt hier in den kurzen Kommunikationswegen", sagt Joris de Boer. "Wir sind seit 35 Jahren im Geschäft und es herrscht 100%iges gegenseitiges Vertrauen“, sagt Fer Smit (Einkäufer und Verkäufer für Grundnahrungsmittel bei J.H. Wagenaar). "Außerdem ist es ein sehr flexibles Unternehmen, das auf die Wünsche seiner Kunden eingeht. De Boer liefert zum Beispiel auf Anfrage Kleinkohl und halbe Kohlköpfe, die auf Wunsch versiegelt werden."

Trends in der Küche: Holländischer Kohl in der Weltküche
In den Scandaten von IRI-Supermärkten sehen wir für alle drei Kohlsorten ein Wachstum von Umsatz und Volumen, wenn wir MAT Woche 36 2021 mit MAT 37 2020 vergleichen. "Hauptsächlich werden Rot-, Weiß- und Spitzkohl traditionellerweise in niederländischen und deutschen Gerichten verwendet. Heutzutage tauchen zunehmend in der Weltküche auf. Sie sind eine beliebte (rohe) Beilage zu Wraps oder Tacos“, erklärt Katinka Bijl (Managerin für Produkt-Marketing bei The Greenery). "Aber auch in der vietnamesischen Küche sind sie sehr beliebte Zutaten. Außerdem wächst die Zahl der Flexitarier und Vegetarier weiter, und diese Kohlköpfe rücken beim Abendessen immer mehr ins Rampenlicht. Wie wäre es mit Rotkohlscheiben aus dem Ofen oder in Stücke geschnittenem Spitzkohl vom Grill. Darüber hinaus gibt es einen weiteren Trend, bei dem wir uns bewusster werden, welche Zutaten wir verwenden und immer weniger verschwenden wollen. Kohlreste lassen sich hervorragend durch Beizen oder Fermentieren verarbeiten. Der aktuelle Hit bei der Fermentierung ist Kimchi! Dieses koreanische Gemüsegericht ist äußerst beliebt und hat einen köstlich würzigen Geschmack. Es gib also viel Auswahl!"

Für mehr Informationen:

The Greenery Growers
Alex van Klaveren
+31 612 774 323
A.vanKlaveren@thegreenery.com 

J.H. Wagenaar
Fer Smit
+31 650 214 685
F.Smit@jhwagenaar.nl 

www.verseoogst.nl/telers/as-de-boer-bv       


Erscheinungsdatum:



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