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Chicorée-Verpacker Reijnpack, Niederlande, automatisiert Produktionsprozess mit Robotern:

"Diese Woche ziehen die Preise auf dem Chicorée-Markt an"

In den letzten vier, fünf Wochen war die Preisentwicklung bei Chicorée schwierig. "Bei den belgischen Auktionen wurde Chicorée für zwischen 40 und 80 Cent verkauft. Bei verpacktem Chicorée aus Frankreich gab es auch viel Konkurrenz. Jetzt sehen wir den Preis wieder anziehen. Auch der Preis bei den Auktionen stieg in dieser Woche deutlich über einen Euro", sagt Sjan van Gorsel vom Chicorée-Verpackungsunternehmen Reijnpack aus Sint-Philipsland. "Der Markt ist noch etwas sprunghaft. An einem Tag ist die Nachfrage hoch, am nächsten wieder viel geringer. Die Wintersaison rückt nun wieder näher, daher erwarten wir jetzt einen etwas stabileren Umsatz. Dieser sollte auf einem höheren Niveau bleiben."

"Die Erntesaison hat wieder begonnen. Die ersten Parzellen sind geerntet. Das passiert allerdings nicht aufgrund abweichender Wurzeln überall automatisch. Es gibt auch Parzellen, die deswegen  nicht geerntet werden können. Die Erträge pro Hektar sind geringer als in den Vorjahren. Falls dies europaweit so ist, kann das sich das die Preisgestaltung in der kommenden Saison günstig auswirken", so Sjan weiter. "Auch beim roten Chicorée ist dieses Jahr sehr unberechenbar. Der Preis lag oft auf einem unterirdischem Niveau von
1,35€ pro kg. Diese Woche hat er wieder auf 6 bis 7€ pro kg zugelegt. Dieser Markt ist so unberechenbar ist, dass man ihn kaum vorhersagen kann. Wichtig ist, dass man dort einige Stammkunden hat, sonst geht es nicht."

"Uns beunruhigen auch die steigenden Rohstoff- und Energiepreise. Dadurch erhöht sich unser Selbstkostenpreis erheblich. Wir hoffen auf das Verständnis der Käufer für die notwendige Anhebung des Preisniveaus. Das begreifen nicht alle. Wir wurden letztes Jahr Planet Proof zertifiziert. Für die Kunden entsteht dadurch kein zusätzlicher Nutzen, aber wir müssen dafür erhebliche Mehrkosten auf uns nehmen", so der Chicorée-Verpacker weiter.

"In diesem Jahr haben wir unsere Kühlkapazität erweitert. Den Großteil unserer Karottenbestände können wir jetzt selbst kühlen. Wir haben sie direkt im Haus, was wiederum viele Transportwege spart. Im Sinne des Umweltschutzes ist das auch viel günstiger. Wir arbeiten an einer weiteren Automatisierung des Produktionsprozesses. Durch den Einsatz von Robotern können wir einige Arbeitsplätze einsparen. Das war auch dringend nötig, da es immer schwieriger wird, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Wir bleiben in Bewegung, denn Stillstand bedeutet Rückschritt."

Für mehr Informationen:
Reijnpack
Sjan van Gorsel
Kwekerijweg 8
4675 PZ Sint-Philipsland
+31 (0)167 573 148
info@reijnpack.nl     
www.reijnpack.nl 


Erscheinungsdatum:



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