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Ellen van Kester (Horticola Guadalfeo), Spanien:

"Momentan mangelt es an Tomaten"

Die Tomatensaison kommt bei Horticola Guadalfeo in Motril noch nicht richtig in Gang. "Es herrscht überall Mangel", stellt Ellen van Kester fest. "Wir befinden uns im Übergang von der Anbausaison in den Bergen zur Saison an der Küste, aber es sind kaum Mengen verfügbar, sowohl bei den Spezialitäten als auch bei den normalen Sorten. Ich gehe davon aus, dass das Angebot in ein oder zwei Wochen wieder dem Standard entspricht."

Horticola Guadalfeo verfügt über den ungewöhnlichen Kombinationsanbau von Spezialtomaten und Chinakohl. "Der Chinakohl ist ein kleines Produkt, aber wir haben Abnehmer sowohl auf dem heimischen Markt als auch im Export. Unser Schwerpunkt liegt jedoch auf den Specialty-Tomaten", sagt Ellen. So liefert das Unternehmen beispielsweise exklusiv die MarAzul- und Cherokee-Tomaten. "Wir sind der einzige Anbieter und diese Spezialitäten sind auf dem Markt sehr beliebt. Jedes Jahr vergrößern wir die Anbaufläche, aber wir bekommen auch jedes Jahr mehr Kunden."

Insbesondere auf dem lokalen spanischen Markt erweitert das Unternehmen seinen Kundenkreis zusehends. "Als ich vor fünfzehn Jahren hier anfing, waren noch 70% für den Export und der Rest für den heimischen Markt bestimmt, jetzt hat sich das Verhältnis praktisch umgekehrt", sagt Ellen. Die Exporte in die Niederlande zum Beispiel sind in den letzten Jahren immer weniger geworden. "Nichts gegen mein Heimatland, aber je weiter nördlich man in Europa kommt, desto weniger Geld wird für schmackhafte Produkte ausgegeben. Die Spanier sind eher dazu geneigt, das zu tun.

Und dass die Marazul und die Cherokee sehr schmackhaft sind, wurde letztes Jahr vom Institut Sabor del Año (Geschmack des Jahres) bestätigt. Beide Produkte haben die Anforderungen des Geschmacksinstituts erfüllt und dürfen diesen Titel tragen. Sie werden daher mit einem Aufkleber des Instituts verkauft. "Außerdem ist das Plastikverbot, das ab 2023 für Obst- und Gemüseverpackungen mit einem Gewicht von weniger als eineinhalb Kilogramm gelten wird, hier sehr aktuell. Zum Glück haben wir mit unseren Kartonverpackungen und unseren zu 100% biologisch abbaubaren Verpackungen vorgesorgt", sagt Ellen. Das ToBRFV-Virus stellt im spanischen Tomatenanbau derzeit noch kein Problem dar. "Aber wir sehen die Probleme in anderen europäischen Ländern, daher sind die Menschen sehr wachsam."

Für weitere Informationen:
Ellen van Kester
Horticola Guadalfeo
Ctra. Celulosa Km.199
18600 Motril, Spanien
+34 958 60 23 04
ellen@hguadalfeo.com 
www.hguadalfeo.com


Erscheinungsdatum:



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