Auch wenn in diesem Jahr die meisten Oktoberfeste wegen der Corona-Pandemie ausfallen, ist jetzt genau die richtige Zeit für Rettiche. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

Foto: Sabine Weis

Rettich ist ein Wurzelgemüse, das im Rheinland seit vielen Jahren angebaut wird. Die heute gängigen Sorten, die zum Typ des „Japan-Rettichs“ gehören, sind geschmacklich vergleichsweise mild. Schärfere Rettichsorten werden hingegen im Rheinland nur selten angebaut.

Rettich liefert die Mineralstoffe Kalium, Calcium, Eisen und Phosphor. Außerdem enthält er Vitamine der B-Gruppe und einen hohen Anteil an Vitamin C. Besonders erwähnenswert sind auch die Senföle, die den scharfen Geschmack des Gemüses ausmachen und antibiotisch wirken.

Übrigens zählen auch Radieschen zur Gruppe der Rettiche, die insgesamt eher ein Schattendasein auf dem Speiseplan der deutschen Verbraucher führt. Dies allerdings aufgrund des hohen gesundheitlichen Wertes völlig zu Unrecht!