Exporte exotischer Früchte aus Kolumbien nach Europa stiegen in den ersten vier Monaten des Jahres um 29,7%.

Die wirtschaftliche Wiedereröffnung von EU-Ländern wie Frankreich, Spanien, Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien hat die kolumbianischen Exporte von exotischen Früchten angekurbelt, was durch den 22%igen Anstieg der Verkäufe im Ausland im ersten Quartal 2021 durch die Firma Nativa Produce bestätigt wird.

Diese kolumbianische Firma betrat den europäischen Markt vor einem Jahrzehnt mit Kap-Stachelbeeren, Gulupa, Granadilla und Tamarillo. Heute exportiert das Unternehmen fast 40 kolumbianische Agrarprodukte nach Europa, Asien, in den Nahen Osten, nach Nordamerika, Lateinamerika und in die Karibik; hauptsächlich an Großhandelsketten.

„Wir haben es geschafft, das frische Obst und Gemüse unseres Landes, dank der gemeinsamen Arbeit mit Einrichtungen wie ProColombia, der ICA und dem Ministerium für Handel, Industrie und Tourismus, auf dem internationalen Markt zu positionieren. Wir haben ein oder zwei Kunden pro Land, hauptsächlich Großhändler, um die Versorgung mit exportfähigen Produkten zu gewährleisten und langfristige kommerzielle Allianzen zu schaffen“, erklärt Dario Cano, Geschäftsführer des Unternehmens.

Das Unternehmen arbeitet hauptsächlich mit Landwirten und Handelsverbänden in Antioquia, Nariño, Valle del Cauca, Putumayo, Cundinamarca, Boyaca, Santander und Norte de Santander zusammen und war ein Pionier bei der Lieferung nationaler Produkte in verschiedene Teile der Welt. 2018 gelang es dem Unternehmen beispielsweise, die erste Lieferung kolumbianischer Blaubeeren in die Vereinigten Staaten zu bringen.

Derzeit arbeitet das Unternehmen mit Landwirten aus Huila zusammen, um mit dem Export von roten Drachenfrüchten in den asiatischen Markt zu beginnen. Zusammen mit ProColombia, dem Außenhandelsministerium und der ICA versucht die Firma, kolumbianische Kartoffeln nach Trinidad und Tobago zu exportieren und sein Produktportfolio in Asien und den arabischen Ländern weiter zu konsolidieren.

Europa konsolidiert sich als Hauptziel

Nach den von ProColombia analysierten Zahlen des Departamento Administrativo Nacional de Estadística (Dane) betrug der Export von exotischen Früchten zwischen Januar und April 2021 insgesamt 37,8 Millionen Dollar, das sind 27,5% mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die meist exportierten Früchte in diesem Zeitraum waren Gulupa, Kap-Stachelbeere, Granadilla, Pitahaya, Blaubeeren, Baumtomate und Passionsfrucht.

Die europäischen Einkäufe stiegen um hervorragende 29,7% und beliefen sich auf 32,1 Millionen, was 84,9% der gesamten Exporte dieser Früchte ausmacht.

Quelle: america-retail.com


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