Peruanische Physalis, auch bekannt als Andenbeeren, sind gerade dabei, den internationalen Markt zu erobern. Laut Daten von Sierra y Selva Exportadora vom Ministerium für Landwirtschaftliche Entwicklung und Bewässerung (Midagri) hat Peru 2020 287 Tonnen Physalis im Wert von 2.655.000 USD exportiert. Von den Exporten entfielen insgesamt 84 Prozent auf Bio-Physalis.
Die wichtigsten Märkte für peruanische Physalis sind die Vereinigten Staaten, die Niederlande und Deutschland. Zusammen machen diese mehr als 60 Prozent der Gesamtexporte aus.
Führend beim Anbau von Physalis ist die Region Huanuco. Dort wurden 2020 vor allem Bio-Physalis angebaut, die überwiegend für den Export bestimmt waren.
Sierra y Selva Exportadora deutet an, dass fast 95 Prozent der Bio-Physalis als Trockenfrüchte exportiert wurden. Besonders häufig wurden die Früchte zusammen mit Granola oder anderen Trockenfrüchten verkauft. Das Produkt ging vor allem in die Vereinigten Staaten, nach Deutschland, Kanada, Japan, Israel und in die Niederlande.
Physalis haben einen hohen Vitamin A- und Vitamin C-Gehalt. Sie werden überwiegend in Huanuco, der Amazonas Region, Apurimac, Ancash, Arequipa, Ayacucho, Cajamarca, Cusco, Huancavelica, Junin, Lambayeque, Lima, Pasco und Moquegua angebaut.
Quelle: peru21.pe