Destatis: Über 50% stammt aus chinesischem Anbau

Einfuhrmenge von Ingwer seit 2014 etwa verdoppelt

Im Jahr 2019 wurden 20.700 Tonnen Ingwerwurzeln im Wert von 43 Millionen Euro nach Deutschland importiert. Dies entspricht einer Menge von 250 Gramm Ingwer pro Kopf, gemessen an der Bevölkerung Deutschlands.

Die als Superfood gehandelte Wurzel gewinnt mehr und mehr an Beliebtheit. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hat sich die Einfuhrmenge seit 2014 beinahe verdoppelt: Fünf Jahre zuvor wurden noch rund 11.000 Tonnen eingeführt. Auch während des Krisenjahres 2020 nahm die Nachfrage nach Ingwer weiter zu: Von Januar bis Oktober 2020 wurden mit 19.000 Tonnen gut 12 % mehr importiert als im Vorjahreszeitraum.

China nach wie vor Hauptlieferant
Ingwer zählt zu den typischen Heilpflanzen der asiatischen Medizin und wird oft bei Erkältung eingesetzt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Volksrepublik China das wichtigste Herkunftsland für den deutschen Markt ist: 2019 kam mit 12.100 Tonnen mehr als die Hälfte (59 %) des importierten Ingwers aus Fernost. Weitere Herkunftsländer waren mit großem Abstand Peru (2.800 Tonnen) und Nigeria (1.200 Tonnen).

Quelle: Destatis / Pro Planta


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