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Christian Hencke (FFC GmbH) zu Beginn der Steinobstkampagne:

"Erfreuliche Sortenvielfalt und hohes Verkaufspotenzial für südafrikanische Steinfrüchte"

Die diesjährige Saison des südafrikanischen Steinobstes startet zwar leicht verspätet, es werden dennoch gute Abverkäufe im deutschen Handel erwartet. "Bis Weihnachten und Sylvester könnte die Versorgungslage noch ein wenig knapp sein, ab der ersten KW werden wir dann aber mit hochwertigen, vorgereiften Steinfrüchten voll durchstarten können", erläutert Christian Hencke, spezialisierter Importeur und Geschäftsführer des Hamburger Unternehmens FFC Fresh Fruit Company GmbH.

Bedingt durch das aktuelle, kühle Frühlingswetter in Südafrika startet die diesjährige Kampagne etwa 10-12 Tage später. Laut der bisherigen Informationen (Stand: Erste Verladungen in der KW 47-48) müsse man zu Beginn der Saison mit begrenzten Steinobstmengen rechnen, so Hencke. "Wir werden 29 Prozent weniger Aprikosen und 41 Prozent weniger Nektarinen haben. Bei Pflaumen hingegen liegen wir zum Saisonauftakt mengenmäßig um 85 Prozent über dem Vorjahresniveau, aber erst zur Weihnachtswoche."

Rechts:
Rote Pflaumen der Sorte Flavour Fall

Üppige Ernte & normale Abverkäufe erwartet
Hencke betont, dass diese Warenknappheit nur die erste Saisonphase - etwa bis Jahreswechsel - betrifft. Danach sollen größere Mengen auf den Markt treffen: "Der Winter im Ursprung war für das Wachstum der Steinfrüchte optimal, sodass wir generell mit einer üppigen Ernte und marktgerechten Produktqualitäten rechnen. Zudem ist der Markt leergefegt: Italien ist komplett durch. Nun brauchen wir vernünftige Preise, damit ein kontinuierlicher Warenfluss geschaffen wird." Laut aktueller Erwartungen sollen die Notierungen bei sämtlichen Steinfrüchten etwa auf Vorjahresniveau liegen, heißt es. 

Die Corona-Pandemie ist heutzutage allgegenwärtig und beschäftigt auch FFC , bestätigt Hencke. Doch die Auswirkung auf den Steinobstmarkt sei eher gering. "Während des ersten Lockdowns mussten wir unsere Premium-Linie im LEH zwangsläufig einstellen. Nach einem kurzweiligen Absatzboom hat sich der Markt dann wieder normalisiert. In der derzeitigen Situation rechnen wir mit einem normalen Abverkauf, zumal die LEH-Programme im Vergleich zum Vorjahr etwa unverändert sind."


Links: Abgepackte Green Red Pflaumen, Rechts: Honey Punch Pflaumen

Sortenvielfalt treibt Steinobstmarkt voran
FFC gehört bereits seit einigen Jahren mit zu den führenden Lieferanten im Bereich Übersee-Steinobst. Das Hamburger Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt die relativ neue Warenkategorie mittels vorgereifter Ware und qualitativ hochwertiger Sorten voranzutreiben. "Unser Sortenprogramm wird ständig weiterentwickelt. Relativ neue Sorten wie Black Pearl, Flavour Fall und Honey Punch haben sich mittlerweile erfolgreich etablieren können. Vor allem bei unseren Kunden im Großhandel sehen wir eine hohe Akzeptanz für neue Steinfruchtvarietäten, im LEH dreht sich das Rad hingegen langsamer, dort geht die Platzierung neuer Sorten mit einer längeren Vorlaufszeit einher."


Royal Glo Nektarinen

Außerdem seien die Vorstellungen des LEH teilweise kaum realisierbar. "Der Einzelhandel möchte bereits zu Weihnachten große Mengen hochwertiger Steinfrüchte anbieten, obwohl die ersten richtig guten Sorten frühestens ab Mitte Januar auf den Markt stoßen. Da sehen wir noch Aufklärungsbedarf für uns als Importeur." Stattdessen investiert man vorzüglich in neue Spätsorten. "Vor allem bei den Pflaumen gibt es mittlerweile sehr gute Sorten die wir bis in den Mai hinein anbieten können."

Reifung und Verpackung
Attraktiv verpackte Ware in fast Ready-2-Eat-Qualität seien der Schlüssel zum Markterfolg. "Daher reifen wir die Ware vor Ort, sobald sie per Schiff bei uns eingetroffen ist. Anschließend wird die Ware nachhaltig verpackt, ausschließlich nur noch in Pappschalen und Mehrwegkisten. Dieser Aufwand lohnt sich und wird schlussendlich honoriert.


Gelbe Pflaumen der Sorte Afrigold

Nicht nur bei Steinobst legen wir viel Wert auf nachhaltige Verpackungen, sondern auch bei Trauben. Unsere komplette Ware aus Übersee wird für den losen Verkauf in Papiertüten gepackt, bei der 500gr Schalenware wird aus Südafrika ausschließlich eine Pappschale importiert die bereits zu 75% im Ursprung geflowpackt ist. Somit wird knapp 80% Plastik eingespart.


Auch südafrikanische Trauben werden in nachhaltiger Verpackung geliefert.

Weitere Informationen:
Christian Hencke
FFC Fresh Fruit Company GmbH
Oberhafenstraße 1
Fruchthof, 2. Stock
D – 20097 Hamburg
Tel.: +49 40/32 52 97 – 28 / – 29
Fax.: +49 40/32 52 97 31
E-Mail: info@freshfc.de    
www.freshfc.de     


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