BLE-Marktbericht KW 48:

'Präsenz von Navel aus Italien wuchs beträchtlich an'

Die europäischen Anlieferungen bei Orangen dehnten sich augenscheinlich aus. Spanische Navelina dominierten dabei vor italienischen. Die Präsenz von Navel aus Italien wuchs beträchtlich an. Erste Navelina und Newhall aus Portugal trafen ausschließlich in Frankfurt ein. Griechische und türkische Navelina kamen über einen ergänzenden Status nicht hinaus. Das Interesse war freundlich, die niedrigeren Temperaturen verbesserten die Unterbringungsmöglichkeiten.

Meist harmonierten Angebot und Nachfrage miteinander. Die Händler mussten ihre Forderungen darum nur selten korrigieren. Punktuell waren Importe aus Südafrika aber noch in einem sehr kräftigen Ausmaß vertreten. Diese billigen Früchte verwendete man vorrangig zur Safterzeugung, sie wurden in Hamburg gerne gekauft. Daher hatten die Vertreiber dort keine andere Wahl, als bei den spanischen und italienischen Chargen ihre Aufrufe zu vermindern. Mit dem Auftauchen erster Tarocco startete die Saison der Blutorangen. Ab Donnerstag gab es in Hamburg auch spanische Cara Cara, die in 7-kg- und 8-kg-Verpackungen umgeschlagen wurden.

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Äpfel
Wie zuvor herrschten einheimische Elstar, Jonagold und Boskoop vor. Die Bewertungen wiesen keine einheitliche Richtung auf: Anziehende Preise infolge begrenzter Mengen waren ebenso zu beobachten wie sinkende, die auf einem zu schwachen Zugriff beruhten.

Birnen
Italienische Früchte bestimmten offensichtlich das Geschehen. Die Vermarktung verlief summa summarum ohne nennenswerte Höhepunkte. Die Qualität überzeugte in der Regel, was der Garant für stabile Notierungen war.

Tafeltrauben
Die Geschäfte wurden noch von den türkischen und italienischen Zufuhren geprägt. Allerdings deutete sich ein Wandel an, da sich die Importe aus Übersee merklich ausdehnten.

Kleinfruchtige Zitrusfrüchte
Spanische Clementinen ragten im Sortiment hervor. Das kühlere Wetter verbesserte die Unterbringungsmöglichkeiten. Die Qualität ließ mancherorts Wünsche offen, sodass exklusive Erzeugnisse knapp und teuer waren.

Zitronen
Spanische Anlieferungen herrschten vor, türkische folgten von der Bedeutung her. Punktuell trafen daneben italienische und griechische Zufuhren ein.

Bananen
Die kühle Witterung und das Bestreben nach immunstärkender Ernährung hatten das Interesse durchaus ein wenig verdichtet. Häufiger konnten die Händler daraufhin ihre Forderungen für das gesamte Sortiment etwas anheben.

Blumenkohl
Ziemlich schlagartig hatten die einheimischen Chargen die vorderste Position in der Warenpalette an die französischen verloren. Auch Italien spielte inzwischen eine wichtigere Rolle.

Salat
Covid 19 grenzte die Unterbringungsmöglichkeiten weiter ein, denn Caterer und Gastronomie fehlten als Abnehmer. Die Präsenz von Eissalat aus Spanien dehnte sich aus, der Bedarf hingegen verminderte sich. Verbilligungen mussten also her, wenn man Bestände vermeiden wollte.

Gurken
Spanische Schlangengurken dominierten augenscheinlich. Die Verfügbarkeit fiel für das ruhige Interesse zu umfangreich aus, sodass eine Räumung nicht immer gelang.

Tomaten
Es stand ein üppiges Sortiment bereit. Die Nachfrage konnte dank einer ausgeweiteten Versorgung ohne Schwierigkeiten befriedigt werden. Ab und an fielen die Zuflüsse zu üppig aus.

Gemüsepaprika
Die mitteleuropäische Saison endete, denn die letzten einheimischen und niederländischen Partien wurden verkauft. Oft fand man aus diesen Herkünften nur noch Artikel der Klasse II, die man zu ca. 1, € je kg abwickelte.

Quelle: BLE


Erscheinungsdatum:



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