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Eddy Kreutniet (Exsa Europe): "Trauben aus Südafrika und Namibia erheblich verzögert"

"Verlängerung der europäischen Traubensaison mit besseren und späteren Sorten erschwert den Start der Traubensaison aus Übersee"

Die überseeische Traubensaison hat in diesem Jahr einen schwierigen Start gehabt. "Wir hatten einen großartigen Sommer beim Traubenverkauf mit höheren Preisen während der europäischen Saison, aber das setzte sich bei den Trauben aus Brasilien und Peru nicht fort", sagt Eddy Kreukniet von Exsa Europe. "Auffällig in diesem Jahr ist, dass die europäischen Länder ihre Saison mit besseren und späteren Sorten verlängern. Wir sehen immer noch kernlose Sorten aus Griechenland, Spanien und Italien auf dem Markt, insbesondere bei den roten Sorten. Die große Frage ist, ob das in diesem Jahr außergewöhnlich war oder ob wir damit in den kommenden Jahren konfrontiert sein werden."

"Was die Qualität betrifft, verläuft die Überseesaison gut. Es gibt ausreichende Mengen und die Sorten entwickeln sich immer besser, aber in den ersten Wochen der Importsaison gab es auf dem europäischen Markt einfach keinen Platz für Trauben aus Brasilien und Peru. Das führte zu großen Lagerbeständen und niedrigen Preisen. Glücklicherweise sind die größten Bestände jetzt abgebaut worden, aber das alles gibt Anlass zur Sorge für die Zukunft", sagt Eddy.

Autumn Crisp
"Und wir müssen ehrlich sein, dass Europa in der Schlussphase der Saison immer mehr Qualität erlangt. Italien zum Beispiel hat mit der Autumn Crisp sehr gut abgeschnitten. Inzwischen ist die europäische Saison weitgehend abgeschlossen. Die letzten Trauben mit Kern, die in Italien noch hingen, sind letzte Woche verregnet, aber sie behinderten die Trauben aus Übersee. Letztendlich kann man das Übersee-Obst nur für ein paar Wochen lagern, deshalb mussten wir auch die Preise auf europäisches Niveau senken."

"Außerdem stehen wir vor den Herausforderungen von Covid-19. Alle Produktgruppen, einschließlich Trauben, sind von der Schließung der Gastronomie und des Gastgewerbes betroffen. Der Einzelhandelsverkauf läuft gut, aber im Gegensatz zum ersten Lockdown kompensieren diese Verkäufe nicht mehr den Verlust des Gastgewerbes. Wenn das Angebot gleich bleibt, hat man ein Problem", sagt Eddy.

Weihnachtsprogramme
Darüber hinaus sind die Aussichten nach Angaben des Herstellers sehr unsicher. "Die Saison in Südafrika und Namibia hat sich erheblich verlangsamt. Man kann tatsächlich sehen, dass die Produktion erst jetzt beginnt, und das ist zwei Wochen später als wir es gewohnt sind. Das bedeutet, dass die größeren Mengen für die Weihnachtsprogramme zu spät kommen. Ich erwarte von nächster Woche bis Weihnachten einen schlechten Markt, und was ab Januar geschehen wird, ist schwer abzuschätzen. Wir wissen, dass Südafrika eine gute Ernte hat - es wird jetzt mit +5 bis 10% gerechnet - so dass zur gleichen Zeit im Januar mehr Früchte auf dem Markt sein könnten. Gleichzeitig zeigt die Erfahrung aber auch, dass in einer späten Saison mehr Kilo verloren gehen. Ich erwarte, dass diese Produktionssteigerung nicht sofort im Januar, aber sicher später in der Saison, zu Herausforderungen führen wird."

Für weitere Informationen:
Eddy Kreukniet
Exsa Europe
Tel: +31 88 735 0003
Mob: +31 620 25 78 11
info@exsaeurope.com 
www.exsaeurope.com   


Erscheinungsdatum:



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