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Too Good To Go rettet 20.000 Äpfel vor der Verschwendung

Mehr Wertschätzung für unperfekte Lebensmittel

Das dänische Unternehmen Too Good To Go mit der gleichnamigen App setzt sich gegen Lebensmittelverschwendung ein. Ihren Kampf führt die Bewegung gemeinsam mit den Nutzer*innen ihrer App, ihren Partnerbetrieben und anderen Organisationen - auch im Rahmen kurzfristiger Rettungsaktionen.

Äpfel retten mit vereinten Kräften
Unter dem Motto #savetheapples rettet Too Good To Go am Dienstag, 3. November 2020 gemeinsam mit dem Gemüse-Upcycling-Unternehmen ACKR, Hiltl, HITZBERGER, dem Stadtspital Waid und Triemli, dem Gastro-Start-Up Zum guten Heinrich, SPAR (ab Freitag, 6. November 2020 in ausgewählten Filialen und solange Vorrat1), der Schweizer Tafel, Tischlein deck dich und dem Co-Working-Space Westhive rund 20’000 Äpfel vor der Verschwendung. Die 11’000 Jonagold-Äpfel haben einen Frostschaden erlitten und weisen Flecken an der Oberfläche auf, die 9’000 Golden-Äpfel sind zu gross. Da sie optisch nicht perfekt sind beziehungsweise von der Grössennorm abweichen, haben sie es nicht in den Konsum geschafft.

Die Betriebe nehmen die Äpfel ab und geben sie als ganze Frucht oder zu Produkten oder Speisen verarbeitet an ihre Gäste, Kund*innen oder bedürftige Menschen ab. So macht Hiltl daraus beispielsweise hausgemachten Genuss fürs Buffet und produziert Apple Crumble, Federkohl-Apfel-Salat, Linsen-Apfel-Salat und Apfel-Marmelade. «Die unperfekten Äpfel erhalten eine zweite Chance - sie werden dank den mitwirkenden Betrieben und Institutionen konsumiert statt verschwendet,» kommentiert Alina Swirski, Country Managerin von Too Good To Go Schweiz. Die Rettungsaktion zeigt, dass Too Good To Go mehr als eine App ist. Dazu Swirski: «Wir sind eine Bewegung gegen Lebensmittelverschwendung. Unsere Aufgabe ist es, die Kräfte im Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung zu vereinen.»

Mehr Wertschätzung für unperfekte Lebensmittel
Too Good To Go möchte mit der Rettungsaktion #savetheapples nicht nur die Äpfel vor der Verschwendung retten, sondern auch auf den Wert von Lebensmitteln aufmerksam machen, die optisch nicht einwandfrei sind. «Die geretteten Äpfel sind ein Beispiel für alle Lebensmittel, die verschwendet werden, weil sie von der kosmetischen Norm abweichen und es nicht in den Konsum schaffen,» sagt Alina Swirski.

«Wir müssen mehr Verständnis für die Launen der Natur haben und auch diese Lebensmittel wertschätzen.» Jährlich werden laut dem Schweizer Obstverband durchschnittlich 140’000 Tonnen Äpfel konsumiert. Davon wurden 2019 über die gesamte Lebensmittelkette hinweg gemäss einer Studie 32 Prozent verschwendet. Das sind knapp 45’000 Tonnen, was etwa 5 Kilogramm Äpfel pro Person und Jahr entspricht. Schätzungsweise verzeichnen derzeit zahlreiche weitere Obstproduzenten übrig gebliebene Äpfel. Too Good To Go appelliert an die Konsument*innen, jetzt auch die Obstproduzenten in ihrer Nähe zu unterstützen und Äpfel direkt ab Hof zu beziehen.

Weitere Informationen:
https://toogoodtogo.ch/de-ch.  


Erscheinungsdatum:



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