Kreuzung aus Topaz und Dalinbel kommt bald in die Geschäfte

"Deichperle": Knackige Antwort auf den Klimawandel

Nach 18 Jahren der Forschung ist es soweit: Der Apfel "Deichperle" kommt in diesem Herbst in die Geschäfte. Dieser Apfel ist gewissermaßen das Baby von Wissenschaftlern der Hochschule Osnabrück rund um den Professor für Obstanbau, Werner Dierend. Dazu haben die Forscher die Sorten Topaz und Dalinbel gekreuzt.

Ziel sei es gewesen, einen Apfel zu züchten, der gut mit Hitze und Trockenheit, wie sie in den drei vergangenen Sommern oft herrschten, zurechtkommt. Zudem habe die Neuschöpfung eine Resistenz gegen Schorf. Der Erreger, der weltweit Äpfel befalle, erfordere sehr viele Pflanzenschutzmaßnahmen, sagt Dierend. Zudem sei die "Deichperle" sehr schmackhaft mit einer "feinen Säure". Zudem sei er sehr lange haltbar, das zähle für die Verbraucher auch, so Dierend.

Rund 150 Obstbauern sind Besitzer
Besitzer der "Deichperle" sind rund 150 Obstbauern, die in der Züchterinitiative Niederelbe (ZIN) zusammengeschlossen sind. Einer der stolzen Eigentümer ist Thorben Sumfleth, der in dritter Generation im Alten Land Äpfel anbaut. Er sagt, dass der Name für einen Apfel aus Norddeutschland perfekt sei. "Er wächst am Deich direkt an der Elbe und von daher ist das der beste Name, den wir uns denken können", sagt Sumfleth. Zu wenige Äpfel von dieser neuen Sorte wird es jedenfalls nicht geben. Laut ZIN wurden 40.000 Deichperle-Bäume gepflanzt.

Quelle: NDR


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