Thomas Weber, ATS-Tanner Banding Systems:

"Unsere Kunden sind sehr fantasievoll, was neue und innovative Banderolierlösungen angeht"

Die Verpackungsindustrie ist stetig auf der Suche nach kreativen, innovativen Neuerungen. Lange Zeit hatte eine Verpackung für frische Lebensmittel pragmatische Zwecke, wie den Schutz, die Kennzeichnung und einen Marketingaspekt, heute steht die Nachhaltigkeit noch viel mehr im Zentrum. Wie können die Grundanforderungen an eine Verpackung abgedeckt werden und gleichzeitig wenig, keine oder alternative Materialien genutzt werden? Die schweizerische ATS-Tanner Banding Systems AG ist auf Banderolen und Banderoliermaschinen spezialisiert und liefert diese an Kunden aus der ganzen Welt. Die Verpackung der Zukunft, bekräftigt Content Manager Thomas Weber im Gespräch.

Schalenverpackungen und Banderolen
Klassisch denkt man bei Banderolen an die Bündelung von länglichen Produkten, wie Stangensellerie oder Rhabarber. Dabei sind sie viel vielseitiger, erklärt Weber: „Kombinationslösungen nehmen immer mehr zu. Es gibt beispielsweise Kunden, die Kiwis, Limetten oder Zitronen in längliche Schalen abpacken und banderolieren. Diese Schalen bestehen übrigens immer öfter aus kompostierbarem Material wie Palmblättern oder Zuckerrohr. Auch Lösungen, in denen die Banderole zusätzlich die Funktion des Haltegriffs übernimmt, existieren bereits. Unsere Kunden sind zum Glück auch selbst sehr fantasievoll, was neue und innovative Banderolierlösungen anstelle von aufwändigen Mischungen aus Folien, Klebstoff, Klebeband und Etiketten angeht. Der Fantasie sind hier (fast) keine Grenzen gesetzt.“

Weniger Food Waste: Pflanzliche Schutzhüllen
Eine weitere interessante und ganz aktuelle Kombinationsmöglichkeit: Eine pflanzliche Zusatzschicht, die Obst und Gemüse länger haltbar macht und Banderolen, die anstelle von Aufklebern das Branding und die Rolle des Informationsträgers übernehmen. Die Schutzhülle aus pflanzlichen Material von Apeel Sciences aus Kalifornien zum Beispiel wird in verschiedenen Ländern bereits erfolgreich eingesetzt, in anderen von großen Einzelhändlern getestet. Die bedenkenlos essbare, geruch- und geschmacklose Schutzhülle sorgt dafür, dass Obst und Gemüse länger haltbar bleibt und reduziert dadurch Food Waste. Konkrete Anwendungen dafür sind behandelte Ananas, Melonen oder Kürbisse. Natürlich kann auch die Kombination aus behandeltem Obst, Schalenverpackung und Banderolieren Sinn machen – z.B. bei Kiwis, Tomaten, Pfirsichen oder Aprikosen.


Links: Melone in Apeel-Schutzschichte und Banderole

Von der gemieteten Stand-Alone-Maschine bis zur vollautomatischen Sortier- und Verpackungslinie
Die Automatisierung der Prozesse ist in Zeiten von Arbeitskräftemangel – und nun auch erschwerend des Coronavirus – unaufhaltsam. „Obst- und Gemüseproduzenten mit überschaubaren Mengen setzen häufig auf Banderoliermaschinen, die von einem Mitarbeitenden bedient werden (hier ein Beispiel). Diese Maschinen funktionieren für sich alleine. Sie werden geliefert, eingesteckt und in Betrieb genommen.“


Das Messeteam von ATS-Tanner Banding Systems auf der Fruit Logistica 2020.

Es gibt aber auch die Option einer automatischen Zuführung über ein Förderband. Die Maschine übernimmt dann das Ausrichten, Banderolieren und gleichzeitig Bedrucken (mehr Informationen). Die Banderolierung kann zudem in vollautomatische Produktionslinien integriert werden und eignet sich so perfekt für kleine und große Spieler in der Obst- und Gemüsebranche. Unsere Banderoliermaschinen werden bei vollautomatisierten Linien von Maf Roda Agrobotic weltweit für das Banderolieren von z.B. Apfelschalen eingesetzt.“

Für weitere Informationen:
Thomas Weber
ATS-Tanner Banding Systems AG
Poststrasse 30, CH-6300 Zug
+41 56 676 67 14
t.weber@ats-tanner.ch 
ats-tanner.com


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