BLE-Marktbericht KW 11 / 2020:

'Zufuhren an Birnen aus Übersee gewannen an Bedeutung'

Die Zufuhren an Birnen aus Übersee gewannen an Bedeutung: Aus Südafrika stammten neben Bon Chretien und Rosemarie auch Cheeky, deren Präsenz sich merklich ausweitete. Flamingo trafen bislang einzig in Hamburg ein. Argentinien sendete Williams Christ. Chile beteiligte sich mit Carmen, die in Frankfurt 21,- € je 10-kg-Karton kosteten, sowie mit Vereinsdechantsbirnen, für die man 25,- € je 10 kg bezahlen musste. Örtlich tauchten zudem chilenische Abate Fetel auf.

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Die Importe aus der südlichen Hemisphäre überzeugten mit ihren organoleptischen Eigenschaften nicht durchgängig. Doch selbst wenn sie diesbezüglich keine Wünsche offenließen, war die Nachfrage trotzdem nicht sehr kräftig. Die europäischen Produkte konnten nämlich mit ihren niedrigeren Preisen punkten und wiesen nur selten qualitative Mängel auf. In diesem Sektor bildeten italienische Abate Fetel, Santa Maria und Williams Christ die Basis des Sortimentes. Conference aus den Niederlanden und Belgien sowie Santa Maria aus der Türkei ergänzten mit geringen Mengen. Insgesamt konnte der Bedarf ohne Schwierigkeiten befriedigt werden. Die Notierungen veränderten sich darum nicht wesentlich. In Köln verteuerten sich die italienischen Chargen angebotsbedingt.

Äpfel
Die Unterbringungsmöglichkeiten schränkten sich lokal ein, da weniger Kunden am Markt waren. Die Händler hatten jedoch kaum Grund, ihre bisherigen Forderungen zu modifizieren.

Tafeltrauben
Südafrikanische Thompson Seedless und Crimson Seedless dominierten. Der Bedarf war nicht sehr stark ausgeprägt, die Kunden konzentrierten sich mal auf helle und mal auf dunkle Beeren.

Orangen
Spanien bestimmte im Bereich der Blondorangen kontinuierlich das Geschehen und stellte vorrangig Lane Late und Navelate bereit. Aus Ägypten kamen Valencia Late, aus der Türkei Washington Navel.

Kleinfruchtige Zitrusfrüchte
Generell verminderte sich die Verfügbarkeit. Israelische Orri, wie gewohnt in einer exklusiven Qualität, spielten von der Wichtigkeit her eine bedeutende Rolle.

Zitronen
Spanische Primofiori herrschten vor. Türkische Abladungen beteiligten sich nur mancherorts am Geschehen. Das Interesse zeigte sich durchaus freundlich.

Bananen
Zum einen verzeichnete man witterungs- und ferienbedingt eine ruhige Nachfrage. Zum anderen verbesserte sich der Absatz ein wenig.

Blumenkohl
Es war ein freundliches Interesse zu erkennen. Angesichts der verminderten Verfügbarkeit und der angehobenen Einstandspreise kam es zu, zum Teil auch ziemlich kräftigen, Verteuerungen.

Salat
Kopfsalat stammte aus Belgien und Italien. Italienische Ware suchte man punktuell vergebens. Summa summarum dehnten sich die belgischen Zugänge aus. Da die Erzeugnisse aber einen eher kleinen Durchmesser hatten, sanken die Notierungen sukzessive ab.

Gurken
Je nach Markt dominierten die Niederlande, Belgien oder Spanien das Geschehen. Das Interesse war nicht besonders stark ausgeprägt, was Vergünstigungen initiierte.

Tomaten
Das Angebot war wie gewohnt breit gefächert. Der Handel verlief uneinheitlich. So verzeichnete man einerseits Vergünstigungen aufgrund einer zu schwachen Nachfrage und andererseits Verteuerungen wegen eingeschränkter Abladungen.

Gemüsepaprika
Spanische Anlieferungen dominierten vor türkischen. Das Interesse war durchaus freundlich und konnte aber ohne Schwierigkeiten gestillt werden.

Quelle: BLE


Erscheinungsdatum:



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