Zufriedene Aussteller aus dem deutschsprachigen Raum

Fruit Logistica: Nachhaltigkeit bleibt das Zauberwort

Die deutschen Aussteller waren, wie üblich, hauptsächlich in den Hallen 20 und 21 zu finden. Trotz des Coronavirus war es an den ersten beiden beiden Hallen besonders voll; erst am letzten Tag ging die Zahl der Besucher gegen Mittag deutlich zurück. Aussteller in anderen Hallen beklagten sich teilweise über einen geringeren Besucherzustrom - das lag teils wohl aber auch an der neuen Halle 27.

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Nachhaltigkeit bleibt auch in diesem Jahr das Schlüsselwort in Deutschland: Im Zuge der neuen Gesetze und Verordnungen zum Einsatz von Kunststoffen präsentierten die Maschinen- und Verpackungslieferanten wieder eine Vielzahl neuer Konzepte, eines noch ausgeklügelter als das andere. Vor allem Karton und Papier sind auf dem Vormarsch, aber auch Holz und Konzepte mit nur geringem Kunststoffanteil: Der deutsche Einzelhandel stellt sich auf diese neuen Konzepte ein, so dass nun auch für die weniger offensichtlichen Produkte - darunter Salat, Pilze und Beerenobst - entsprechende Lösungen erarbeitet werden. Auffallend ist, dass bei Großverpackungen (Lagerkisten, Paletten, Logistikkisten) Kunststoff auch weiterhin Vorrang hat - selbst wenn Holzverpackungen diesen hinsichtlich der Hygiene nicht nachstehen. Auch bei den Primärverpackungen sollte Kunststoff jedoch nicht vergessen werden, die Reduzierung der Materialmenge und das Recycling stehen hier im Vordergrund.

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Darüber hinaus ist Regionalität auch im deutschen Obst- und Gemüsesektor ein immer wiederkehrendes Prinzip: Obwohl der große Boom regionaler Kampagnen und Marketingkonzepte vorbei zu sein scheint, bleiben die deutschen Verbraucher sensibel für Produkte aus der "Heimat". Nicht umsonst haben sich kürzlich sechs deutsche Genossenschaften aus allen wichtigen Anbaugebieten zusammengeschlossen und die neue deutsche Apfelsorte Fräulein auf den Markt gebracht. Auf der Fruit Logistica wurde der Sorte besondere Aufmerksamkeit geschenkt, ebenso wie dem "Entdecker" von Fräulein, Gerd Sundermeyer. Ab November 2020 werden die ersten Früchte im deutschen Einzelhandel angeboten und es wird angestrebt, innerhalb von 4 Jahren eine Gesamternteinstellung von 15.000 Tonnen zu erreichen.

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In vielen anderen Ländern hatten Aussteller aufgrund der Sorge um das Coronavirus ihre Teilnahme an der Messe abgesagt - nicht so in Deutschland. Die Sorge hielt sich in Grenzen und man verließ sich auf die Vorsichtsmaßnahmen der Organisationen und der Betroffenen selbst. 

Eine Besonderheit des Events war der Besuch von Julia Klöckner, der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, die sich auf der Messe über den aktuellen Stand der Branche informierte. Das war jedoch nicht der einzige hohe politische Besuch der Messe: Auf der German Fruit Traders Night am Mittwochabend sprach der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel ein Grußwort aus. Er lobte den Sektor für den Beitrag zur Wirtschaft, sowohl in Bezug auf Umsatz, aber auch für die Schaffung von Arbeitskräften. Er wolle den Mittelstand auch im Ausland unterstützen und Infrastruktur für den deutschen Obst- und Gemüsesektor schaffen. Er regte die Teilnehmer zudem dazu an ihre Bedürfnisse gegenüber der zuständigen Ämter zu kommunizieren.

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