Schweizer Großverteiler setzt auf Selbstabfüllstationen

Migros weitet Unverpackt-Verkauf aus

Seit zwei Jahren testet die Migros in Genf den Offenverkauf von Reis, Hülsenfrüchten und Teigwaren. Nun sollen die Selbstabfüllstationen auch in weiteren Filialen eingeführt werden.

Nüsse und Trockenfrüchte bietet die Migros schon seit Jahren im Offenverkauf zum Selberabfüllen an. Einen Schritt weiter ist die Migros Genf. In einer Filiale testet die Detailhändlerin seit 2018 den Offenverkauf von Reis, Hülsenfrüchten und Teigwaren. Kundinnen und Kunden können die gewünschte Menge an einer Station mit 23 Abfüllbehältern selbst in Papierbeutel abfüllen, wie «Der Bund» berichtete. «Wir sind überzeugt, dass das die Zukunft ist», sagte der Verantwortliche der Migros Genf, Lionel Brasier, gegenüber der Zeitung.

Dass ausgerechnet Genf die Vorreiterrolle beim Unverpackt-Verkauf einnimmt, liegt an der Demografie. Die Stadt hat die meisten Single- und Einelternhaushalte der Schweiz – und diese brauchen kleine Mengen, die verpackt oft nicht angeboten werden. Andere Kunden wollen Plastikabfall vermeiden und greifen deshalb zum Unverpackten.

Nun sei das System so weit ausgereift, dass es ausgeweitet werden soll, sagte Brasier gegenüber der Zeitung. In Genf sollen nun jährlich weitere der insgesamt 36 Filialen mit Selbstabfüll-Stationen ausgerüstet werden. Auch Migros-Filialen im Rest der Schweiz seien interessiert, sagte Migros-Manager Brasier.

Quelle: foodaktuell.ch / Migros


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