Deutsche Erzeuger ernten jährlich etwa 400.000 t Weißkohl

90% des in Deutschland verbrauchten Weißkohls stammt aus heimischem Anbau

Weißkohl ist ein beliebtes Herbst- und Wintergemüse und wird auch bevorzugt in der kalten Jahreszeit zubereitet. Allerdings ist er bereits ab dem Frühjahr erntefrisch zu haben – und schmeckt dann auch deutlich milder als im Herbst. Die Haupternte findet aber erst ab September statt. Aufgrund der guten Lagerfähigkeit – besonders der späten Sorten – gibt es regional angebauten Weißkohl fast das ganze Jahr über im Handel. In Deutschland wird Weißkohl auf einer Fläche von rund 5.600 ha angebaut. Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Bayern bauen am meisten Weißkohl an. Die deutschen Bauern ernten jährlich ungefähr 400.000 t Weißkohl.

Weißkohl steht auf Platz 4 der wichtigsten Kohlarten in Deutschland und lässt sich vielseitigst zubereiten. Vor allem jetzt, wo es nur wenig frisches, heimisches Gemüse in Deutschland gibt, schlägt die Stunde des Kohls. Ein Gemüse, um dessen Herkunft man sich als bewusster Verbraucher nicht einmal einen Kopf machen muss. Denn rund 90% des in Deutschland verbrauchten Weißkohls kommt aus heimischem Anbau, vorzugsweise aus dem hohen Norden. Das größte geschlossene Anbaugebiet liegt in der Gegend von Dithmarschen, wo es sogar eigene Qualitätsvorschriften für Weißkohl gibt.

Quelle: Deutsches Obst und Gemüse / AMI


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