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Christian Hencke (FFC GmbH) zur südafrikanischen Steinobstkampagne:

"Einbuße bei den Aprikosen und Pflaumen, Hauptsaison startet erst im Februar"

Bei den Steinfrüchten prägen die Chargen aus den südafrikanischen Anbaugebieten derzeit das Geschehen. Laut der aktuellen Prognosen wird es witterungsbedingt wohl eine Mengenreduzierung bei einigen Steinfrüchten geben. Bis zur kw 48 wurden rund 40 Prozent weniger Aprikosen und 21 Prozent weniger Pflaumen verladen, Nektarinen lagen bei +13 Prozent. Nichtsdestotrotz gewinnt das südafrikanische Steinobstsortiment von Jahr zu Jahr an Bedeutung im deutschen Handel, weiß Christian Hencke, Geschäftsführer der FFC Fresh Fruit Company GmbH mit Sitz in Hamburg.

Mengenmäßig seien Pflaumen und Nektarinen die Hauptprodukte im Steinobstbereich, der Anteil von Aprikosen und Pfirsichen sei dahingegen deutlich geringer. „Aufgrund der Trockenheit haben wir dieses Jahr im Gegensatz zum letzten Jahr eine recht kleine Aprikosenernte. Die Menge bewegt sich etwa 40-50 Prozent unter dem Vorjahresniveau, weswegen einige Großlieferanten bereits aufgehört haben die Ware zu packen“, skizziert Hencke. 


Christian Hencke ist Geschäftsführer der FFC GmbH. Der Hamburger Fruchtimporteur hat sich die letzten Jahre nach und nach auf den Import von südafrikanischem Steinobst spezialisiert. 

Auch bei den anderen Produkten habe die Witterung ihre Spuren hinterlassen. „Bei der Pflaumensorte Sapphire wird es ebenfalls eine Mengenreduzierung um 50 bis 60 Prozent geben. Bei den Pflaumen kommt es aber auf das Anbaugebiet an: Bei Sapphire rechnet man bereits mit einer Mengenreduzierung um mindestens 50 Prozent, während bei den Sorten aus den Gebieten Stellenbosch, Paarl und Franschoek, in denen es mehr geregnet hat, eine normale bis gute Ernte prognostiziert wird.“

Komplette Dienstleistung rundum Übersee-Steinobst
Der spezialisierte Fruchtimporteur hat sich im Laufe der Jahre auf den Steinobstimport konzentriert und bedient eine wachsende Kundschaft an deutschen LEH-Filialen den ganzen Winter hindurch mit frischen Aprikosen, Pflaumen, Nektarinen und Pfirsichen aus der Ferne. Die FFC GmbH betreut die vollständige Dienstleistung rundum Steinobst aus Übersee: Die südafrikanischen Steinfrüchte werden nach der Ankunft im niederländischen Westland (nah am Rotterdamer Hafen) vorgereift und entsprechend verpackt. Darauffolgend wird die abgepackte Ware direkt an Kunden in der ganzen Bundesrepublik, nach Österreich und in die Schweiz ausgeliefert.    

Hoher Stellenwert im deutschen Handel
Dem Spezialisten zufolge habe das südafrikanische Steinobst in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. „Der Stellenwert der südafrikanischen Steinfrüchte ist besonders gut und der Handel in den wichtigen Absatzländern wie z.B. Deutschland wird auch durch den dortigen Steinobstverband Hortgro gefördert, bspw. mittels Verkostungen und entsprechender Produktkennzeichnung. Auf jeder einzelnen Verpackung die wir unter unserem eigenen Label vertreiben ist zum Beispiel eine südafrikanische Flagge mit Hortgro-Logo drauf“, schildert Hencke.


Südafrikanische Nektarinen für den deutschen LEH: Die gängigen Abpackeinheiten im Handel sind immer noch 500g.

Letztendlich müsse das Produkt den Endverbraucher geschmacklich überzeugen und den hohen Ansprüchen des Handels kontinuierlich gerecht werden. „Früher wollte man so früh wie möglich in den Markt kommen, mittlerweile wartet man lieber auf die vernünftigen Sorten und legt den Schwerpunkt eher auf den späten Bereich.“ Die Hauptsaison hat sich dementsprechend auf den Frühling verschoben, ergänzt Hencke. „Zu Weihnachten gibt es immer eine kleine Absatzspitze. Danach egalisiert sich der Markt. Zwischen Februar und April findet die Hauptsaison statt. Beendet wird die Saison normalerweise in der ersten oder zweiten Maiwoche.“

Noch prägen die gelbfleischigen Pflaumensorten das Geschehen, ab Mitte Januar werden vermehrt rotfleischige Sorten (z.B. Black Pearl) in den Handel eintreffen. "Black Pearl, Green Red, Polaris und Flavour Fall sind einige Beispiele von Sorten mit einem hohen Potenzial."




Künftiges Vermarktungspotenzial
Generell habe das südafrikanische Steinobstsortiment ein interessantes Vermarktungspotenzial, meint Hencke. „Wir haben Filialen die das gleiche Sortiment bereits zum dritten oder vierten Jahr in Folge bei uns bestellen. Wichtig ist, dass man es richtig macht: nicht jede Woche die Sorte wechselt und eine gleichbleibend hohe Produktqualität anbietet. In dem Fall hat man letzten Endes ein tolles Produkt das sich im Winter gut vermarkten lässt und den Kunden am POS anspricht."

Für die Nachhaltigkeit unterstützt FFC in Südafrika durch den Einsatz von Pappschalen im LEH das „Two Oceans Aquarium“ in Kapstadt und „Plantangles“. „Für jede Plastikschale die wir durch eine Pappschale ersetzen können, spenden wir € 0,01. Damit werden z.B. Schildkröten die Plastik verschluckt haben geholfen zu überleben. Plantangles setzt sich dafür ein, aus Plastiktüten aus dem Meer Armbänder zu häkeln, bei denen auch der Erlös und das Aquarium in Kapstadt geht.“

Weitere Informationen:
Christian Hencke
FFC Fresh Fruit Company GmbH
Oberhafenstraße 1
Fruchthof, 2. Stock
D – 20097 Hamburg
Tel.: +49 40/32 52 97 – 28 / – 29
Fax.: +49 40/32 52 97 31
E-Mail: info@freshfc.de  
www.freshfc.de  


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