Gute Größen und Färbung

Namibische Traubensaison wieder auf dem alten Niveau

In Namibia begann die Traubensaison sieben bis zehn Tage früher als im Vorjahr und die ersten Chargen sind Anfang dieser Woche in Europa angekommen. Die letzte Saison war für die namibischen Hersteller schwierig, da zum Zeitpunkt der Auslieferung noch viele Mengen aus Peru auf dem Markt waren. Die Aussichten für diese Saison sind viel besser.

„Das vergangene Jahr war preislich schwierig, aber in diesem Jahr gibt es auf dem europäischen Markt viel weniger Trauben aus Peru“, erklärt Willem Visser von Silverlands Vineyards. „Wir haben früher angefangen und ich erwarte eine gleichmäßigere Ernte. Aussenkehr Valley erwartet eine normale Saison mit einer Quantität zwischen 6,5 und 7 Millionen Kartons.“

Willem schildert, dass es nicht viele neue Weinberge gibt und die meisten älteren Weinberge mit neuen Sorten bepflanzt werden.

Das Wetter während der Vegetationsperiode war gut, die Temperatur ist gleichmäßig und die Nacht ist kühl. Dies macht die Fruchtgröße und -farbe einheitlich. In dieser Saison müssen die Erzeuger nicht warten, bis die Trauben gut gefärbt sind, sondern nur auf den Anstieg des Zuckergehalts.

Die Provinz Nordkap in Südafrika ist ebenfalls sehr früh. Willem erklärt jedoch, dass dies keinen zusätzlichen Wettbewerb in Europa zur Folge haben wird, da die südafrikanischen Trauben etwas später auf den Markt kommen werden.

Obwohl einige namibische Trauben bereits in Europa angekommen sind, werden die Hauptmengen in drei Wochen für den vorweihnachtlichen Markt eintreffen.

„Dies ist die beste Zeit für uns. Wir versuchen, 60% vor Weihnachten zu exportieren, aber dies kann zu einem Lieferengpass führen, so dass der Zeitpunkt genau richtig sein muss.“ 

Silverlands exportiert auch einige Mengen in die südostasiatischen Märkte. Die ersten weißen Sorten, die diese Märkte erreichen, sind Early Sweet und Prime, die ersten roten Sorten sind Flame, ARRA 29 und ARRA 13.

Willem gibt zu, dass die Verbraucher den Unterschied zwischen allen neuen Sorten auf dem Markt vielleicht nicht kennen. Sie wissen allerdings, was gut aussieht und schmeckt.

„Das Umpflanzen ist eine kostspielige Angelegenheit, aber als Erzeuger kann man nichts anderes tun, weil die Verbraucher diese neuen Sorten bevorzugen. Die neuen Sorten sind sehr produktiv, leicht zu färben und schmecken gut. Wir haben stark in Candy-Sorten wie Candy Heart und Cotton Candy investiert und sind von ihnen begeistert. Wir bauen auch Sweet Nectar und Candy Drops an, die nächstes Jahr eingeführt werden. Silverlands baut auch andere IFG-Sorten an wie Sweet Globe und Sweet Celebration. Die Pflanzen sind jedoch noch jung und werden ihr volles Produktionspotential erst 2020 erreichen.

Für weitere Informationen:
Willem Visser
Silverlands
Tel: +264 63 297359 
Email: wvisser@silverlands.com
www.silverlands.com

 

 


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