Globales Traubenbild unterscheidet sich stark von 2018

Pacific Produce baut Trauben an verschiedenen Standorten in Peru an, weshalb sie aus globaler Sicht noch nicht weit in ihrer Saison vorangeschritten sind, die mit Lieferungen im September beginnt und im Februar endet. "Aus der europäischen Sicht erreichen wir aber mit den kernlosen Trauben bereits die Halbzeit und ein großer Teil des Volumens ist bereits angekommen oder ist auf dem Wasser", laut Rob Cullum vom Unternehmen.

"Die globale Situation ist dieses Jahr ein bisschen verwirrend, weil ein paar Faktoren wie der Handelskrieg zwischen der USA und China die Karte ändern. Die Nachfrage nach Trauben ist viel höher und früher als letztes Jahr und das passierte auch in Kanada. Sogar die USA beginnt viel früher, also scheint es so, als würde das kalifornische Volumen den lokalen Markt nicht zufriedenstellen. All das ist sehr seltsam für die europäischen Käufer, die letztes Jahr ein großes Überangebot gesehen haben und nicht damit rechneten, weniger Obst zu erhalten, und niedrigere Preise wollten. Wenn wir das mit den niedrigeren Volumina aus Brasilien verknüpfen, unterscheidet sich das globale Bild sehr stark von 2018. Die europäische Frucht endet bei den Weißen und wie gewöhnlich werden die Roten noch etwas laufen."

Pacific Produce wird vom Markt sein, bevor Namibia oder Südafrika ein echtes Volumen in Europa haben – Rob kann nicht sagen, ob das für alle Peruaner gilt, aber erwartet, dass es ähnlich ist. "Wenn die Preise, die vom Rest der Welt angeboten werden, gut sind, wieso sollte Peru dann Europa überbeliefern?"

"Die Qualität ist bis jetzt für uns bei Ankunft gut gewesen – wir hatten ein paar Probleme mit frühen Weißen in den Feldern, was unsere Erträge beeinflusst hat, aber diese Probleme bleiben in Peru und leider bedeutete es für uns, dass wir unser Exportvolumen verringern mussten", erklärte Rob.

Rob sagte, dass die Traube für ein paar Jahre ein kompliziertes Produkt in Europa sein wird. "Sortenspezifische Änderungen verbessern die Kundenerfahrung, die wirklich positiv ist, aber gleichzeitig ist die schiere Anzahl an Sorten verwirrend – wenn wir im Geschäft nicht den Überblick über alle Sorten behalten können, wie können wir dann erwarten, dass der Kunde das schafft! Die Preispunkte sorgen auch für Verwirrung – ältere Sorten oder Früchte mit Farbproblemen oder kleine Beeren füllen die niedrigere Stufe der Preispunkte auf, was einerseits eine gute Sache ist, um die Ernte zu verwenden und Kunden anzulocken, aber andererseits die Kategorie abwerten könnte."

Für mehr Informationen:
Robert Cullum
Pacific Produce 
+44 (0) 1865877801
Email: rob@pacificproduce.co.uk 
www.pacificproduce.co.uk 


Erscheinungsdatum:
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