Thema Biodiversität mischt die Branche auf:

Fruchtwelt Bodensee bietet Plattform zum Austausch

Komplexe Themen wie Biodiversität und Digitalisierung sorgen derzeit unter Obsterzeugern und Landwirten für großen Gesprächsbedarf. Die Fruchtwelt Bodensee bietet vom 14. bis 16. Februar 2020 eine internationale Plattform zum Austausch. Rund 370 Aussteller bieten ein umfangreiches Produktangebot und informieren mit Experten
des Vortragsprogramms der Bodensee-Obstbautage über neue Ansätze sowie Trends der Bewirtschaftung, Anbautechnik und
Verarbeitung. Landwirt Dr. Wilhelm Kremer-Schillings vom Niederrhein, der als bloggender „Bauer Willi“ bekannt ist, hat
sich am Messe-Freitag zu einem Vortrag angekündigt.

„Das Thema Biodiversität hat derzeit große Aufmerksamkeit in der Bevölkerung und ist zugleich politisch hoch brisant. Die Fruchtwelt Bodensee bietet für den gegenseitigen Austausch und zur Information eine hervorragende Plattform zum richtigen Zeitpunkt, denn die Weichen für die Zukunft werden derzeit neu gestellt“, sind Messe-Chef Klaus Wellmann und Projektleiterin Petra Rathgeber überzeugt. Gleich die Eröffnungsveranstaltung am Messe-Freitag greift die aktuelle Diskussion rund um den Schutz der Artenvielfalt und den damit einhergehenden Forderungen auf, Teilnehmer aus Verbänden und der Politik kommen in einem Talk zusammen.

Einen Fokus richtet die Messe zusätzlich auf junge Unternehmen: „Wir bieten erstmals in einem Start-Up-Bereich neuen Marktteilnehmern die Chance ihre Produkte und Dienstleistungen vorzustellen“, kündigt Petra Rathgeber an. Ebenfalls auf einer gemeinsamen Fläche präsentieren Aussteller ihr Angebot zu Ladenbau, Automaten und Produkten für den Hofladen. Dazu passend informiert eine Vortragsreihe am Messe-Sonntag zum Thema „Direktabsatz über
Verkaufsautomaten“.


Aussteller auf der Fruchtwelt Bodensee 2018

Aktuelles: Die 39. Bodensee-Obstbautage
Das fachliche Highlight der Messe stellen die 39. Bodensee-Obstbautage dar. Die Vorträge und Diskussionen werden im Foyer West und Konferenzzentrum West abgehalten und maßgeblich vom Kompetenzzentrum Obstbau Bodensee (KOB) organisiert. „Nach mehreren Jahren mit Fremdreferenten haben wir uns am KOB dieses Mal für einen Einblick in unsere umfangreiche wissenschaftliche Arbeit entschieden. Dabei stehen aktuelle Herausforderungen und Praxisbezug, aber auch Wissenswertes für die Allgemeinheit im Vordergrund“, erklärt KOB- Geschäftsführer Dr. Manfred Büchele. So beleuchten die Referenten in ihren Vorträgen die zunehmenden Schorfproblematik, neu zugewanderte Schaderreger, die
Anbautechnik bei Kern- und Steinobst sowie den maschinellen Obstbaumschnitt.

Die Digitalisierung in der Landwirtschaft ist derzeit durch die potenzielle Steigerung der Produktivität und damit der Nachhaltigkeit sowie durch die Arbeitszeiteinsparung und -erleichterung im Gespräch. Geringerer Einsatz von Dünger, Pflanzenschutzmitteln und Energie sind das Ziel. Welche Möglichkeiten bereits jetzt im Bereich Smart Farming realisiert werden, welche Chancen sich ergeben aber auch welche Anforderungen an den landwirtschaftlichen Unternehmer der Zukunft gestellt werden, zeigen die Maschinenringe Tettnang, Linzgau und Lindau in einer Sonderschau.

Der Bereich Brennerei-Technik und Brennerei-Bedarf ist ein weiterer bedeutender Bestandteil der Fachmesse. Die Aussteller in Halle B2 zeigen Produkte aus den Bereichen Brennerei und Destillate. Am Stand des Verbandes der Klein- und Obstbrenner Südwürttemberg/Hohenzollern können mit Gold- und Silbermedaillen
prämierte Produkte verkostet werden und am Wochenende wird die Destillat-Königin Vera Bullinger erwartet. Außerdem stehen mehrere Vorträge auf dem Programm.

Weitere Informationen unter www.fruchtwelt-bodensee.de 


Erscheinungsdatum:



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