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Fairtrade-Zertifikate vor allem im schweizerischen und deutschen Handel gefragt

"Unser Ziel ist es, europäische Einzelhändler mit kleinen indischen Granatäpfeln beliefern"

In Kürze werden sowohl die Granatapfel- als auch die Traubensaison in Indien beginnen. Für beide Produkte erwiesen sich die vergangenen Saisons als sehr herausfordernd. Girish Sarda, Verkaufsleiterin beim indischen Exporteur Monsoon Green Earth Farms (MGE) geht davon aus, dass die kommende Saison viel besser verlaufen wird, mit Möglichkeiten zur Erschließung neuer Märkte.

Letzte Granatapfelsaison war eine große Herausforderung
Die letzte Saison für Granatäpfel war schwierig, so Sarda. Aufgrund eines früheren Beginns und der verlängerten türkischen Saison und des frühzeitigen Angebots der Peruaner wurde das Verkaufsfenster für indische Granatäpfel auf nur vier bis sechs Wochen reduziert, was natürlich erhebliche negative Auswirkungen hatte. Auch das Volumen konnte im Vergleich zu den Vorjahren gesteigert werden; im vergangenen Jahr haben indische Exporteure etwas mehr als 300 Container verschifft. Alles in allem war es eine sehr herausfordernde Saison für alle Granatäpfel produzierenden Länder.

Die kommende Saison sieht laut Sarda viel besser aus. "Die Bäume sehen sehr gut aus. Das Wetter war in Ordnung und die Saison wird nicht zu früh beginnen, was den indischen Granatapfelexporteuren einen längeren Verkaufszeitraum bietet. Der viele Regen und die Überschwemmungen in Indien hatten keine Auswirkungen auf die Obstanbaugebiete. Die indischen Granatäpfel sind kleiner, daher ist es für uns wichtig, europäische Einzelhändler zu finden, die speziell nach kleinen Kalibern suchen. Der chinesische Markt muss sich für unser Produkt noch öffnen. Wir rechnen dort mit einer hohen Nachfrage, da sich unser Angebotszeitfenster perfekt mit der chinesische Neujahrssaison deckt."

"Wir versuchen immer, unsere Kunden davon zu überzeugen, kleine und große Früchte zu akzeptieren - wenn wir uns nur auf große konzentrieren, erwarten die Erzeuger auch 30-40% höhere Preise - es ist schwierig, auf den Exportmärkten mit solchen Preisen wettbewerbsfähig zu sein. Unser Fokus liegt auch auf dem Markt für frische Granatapfelkerne, aber dieser Markt ist relativ jung. Er wird in nächster Zeit wachsen. Der Vertriebskanal für Kerne liegt meist in Supermärkten und Verarbeitern, hier ist der Einsatz von Luftfracht die größte Herausforderung. Die Kosten sind im Vergleich zur Seefracht zu hoch", erklärt Sarda.

MGE hat einen Vorteil, wenn es um Konkurrenz aus Indien geht, so Sarda: "Wir sind derzeit der einzige indische Granatapfelexporteur mit der Rainforest Alliance-Zertifizierung. Die Tatsache, dass wir uns für die Gesundheit des Planeten einsetzen, hat auch dazu geführt, dass wir unsere Verpackungen ändern mussten. Der Kampf gegen Kunststoff führte dazu, dass wir uns intensiv mit der Reduzierung von Kunststoff in unseren Verpackungen beschäftigen mussten. Auf Papierverpackungen umzustellen ist nicht einfach. Aber wir haben noch etwas Zeit, um Änderungen vorzunehmen und glauben, dass wir diese Saison bereit sind."

Verbraucher sind bereit, mehr für Fair-Trade-Trauben zu bezahlen
"Für Trauben war die vorherige Saison ebenfalls sehr herausfordernd, 2018 war für uns viel besser. In diesem Jahr haben wir viele Möglichkeiten für unsere Sonaka-Sorte. Das ist eine traditionell heimische Marktsorte, nach erfolgreichen ersten Versuchen auf dem internationalen Markt beobachten wir eine steigende Nachfrage aus Europa. Der Zuckergehalt und der Geschmack dieser Trauben sind sehr gut. China hat unsere Trauben auch in der letzten Saison akzeptiert, so dass die Nachfrage hoffentlich auch in der kommenden Saison steigen wird", sagt Sarda.

China war nicht der einzige Markt, der sich für Monsoon Green Earth Farms öffnete. Auch Kanada stellt für den Exporteur eine große Chance dar. "Die Mengen an weißen kernlosen Trauben, die wir nach Kanada schicken, steigen. Wir müssen größere Mengen mit guter Qualität liefern und haben ein großes Zeitfenster, um Kanada von April bis Mitte Mai zu beliefern. Das ist direkt nach dem Ende der chilenischen und peruanischen Saison und kurz vor dem Start der mexikanischen. In der letzten Saison haben wir einige Probelieferungen nach Kanada geschickt. Obwohl die Transitzeit ziemlich lang ist, waren die Kunden sehr zufrieden, so dass sie hoffentlich in der nächsten Saison größere Mengen kaufen."

Der eigentliche Fokus der Monsoon Green Earth Farms in dieser Saison liegt auf dem Ausbau ihres Marktanteils bei den Fair Trade-Trauben. "Die Verbraucher sind bereit, mehr für Produkte zu zahlen, wenn sie wissen, dass das zusätzliche Geld an die Bauern geht, und dadurch kleinen Landwirten mit Dingen wie Gruppenversicherung, Bildung für die Kinder und medizinische Grundversorgung der Arbeiter helfen, außerdem Agrochemikalien zu wettbewerbsfähigen Preisen nach Bedarf bereitstellen, und mehr. Es ist herzerwärmend, dass die Verbraucher unseren Landwirten und ihren Gemeinschaften wirklich helfen wollen. Das Fair-Trade-Geschäft wächst in der Schweiz und in den deutschen Supermärkten. Wir hoffen, dass auch andere europäische Supermärkte mehr Platz in den Regalen für Fair Trade-Trauben schaffen werden."

Für weitere Informationen:
Girish Sarda
Monsoon Green Earth Farms
Tel: +91 - 91 67 47 90 99
Email: girish.sarda@mgefarms.com 
www.mgefarms.com 


Erscheinungsdatum:



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