SANA 2019 ist mit der Ausarbeitung des "Manifesto del bio 2030" zu Ende gegangen

Sana 2019, die internationale Messe für Bio-Produkte in Bologna, ist vorbei. Sie wies 1.000 Aussteller auf und fokussierte sich auf den Respekt für die Umwelt. Außerdem gab es Kongresse, Workshops und Präsentationen, die die Probleme des Segments diskutierten.

Die Prioritäten stärken die Produzenten während die Binnenproduktion wächst und bauen eine starke, italienische Produktionskette mit Steuerung auf, die in der Lage ist, die neuen Herausforderungen – Umwelt, Klima, Biodiversität und Gesundheit- anzugehen.

Trotz dieser Herausforderungen ist der Bio-Markt um 5% innerhalb des Einzelhandelssegments gewachsen. Die Aussteller waren auch Marken, die wachsende Marktnischen repräsentieren und lokale Produkte verkaufen.

„Wir sind sehr zufrieden mit unserer neuen Bio-Linie. Mit BioBronte, einer Nischenmarke von A Ricchigia, überschreiten unsere Produkte Grenzen und steigern unsere Exporte. Die 31. Ausgabe von Sana war auch eine Gelegenheit, das Bio-Manifest 2030 auszuarbeiten, was sich hauptsächlich auf drei Punkte fokussiert: Aktive Landwirtschaft, um den Klimawandel anzugehen, die Bedeutung eines agrar-ökologischen Ansatzes, und die Stärkung der markanten Elemente der Bio-Produktion. Das wiederum bedeutet territoriale Entwicklung, Innovation, Rückverfolgbarkeit und ein nationales Logo, das die italienischen Bio-Produktionen sofort erkennbar macht“, erklärt Laura Lupo, Produzentin von Pdo pistachios von Bronte.

Italien und vor allem Süditalien ist Heimat der meisten ökologischen Anbaukulturen in Europa: 2 Millionen Hektar und circa 80.000 Betreiber.

„Was den Markt aufhält, ist die Tatsache, dass die Produkte unter den Selbstkosten verkauft werden, weil die Produktion sehr teuer ist. Bei Sana haben wir Tris Energy Juice in Zusammenarbeit mit Patea vorgestellt: ein Saft mit einzigartigen Nährstoffeigenschaften. Wachsende Trends beinhalten italienische und mögliche Bio-Superfoods. Superfoods und sogenannte „pflanzliche“ Lebensmittel generieren einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro und wachsen um 10% pro Jahr. Bio-Produkte generieren einen Umsatz von 2,5 Milliarden Euro und wachsen konstant um 8%“, erklärt Agrarökonom Rosario Previtera, Präsident der multiregionalen, italienischen Goji-Beerenkette.

Die Pioniere der kalt-extrahierten Obst- und Gemüsesäfte, wollten die Chance, teilzunehmen, nicht verpassen. Sandra Nassima ist die Gründerin von Milans Startup Depiravita, dem ersten Unternehmen, das die Kaltextraktionstechnik mit der HPP-Methode in Italien einführte. Neben Säften beinhaltet das Sortiment auch: Suppen, Smoothies, Nahrungsergänzungsmittel, reinigende Tees und vegane Kosmetik aus Karotten, Chicorée, Kohl, Fenchel, Ingwer, Zitrone, Erdbeere, Waldbeeren, Äpfeln.

Wenn es um Innovationen geht, haben Forscher von ApuliaKundi das Spirulina-Sortiment diversifiziert, die von FAO das Lebensmittel der Zukunft genannt wurde aufgrund der Nährwerte und der niedrigen Umweltbelastung dank der ökologisch-nachhaltigen Produktionskette.

„Wir kümmern uns um die Forschung an und die Produktion von Mikro-Algen. Vor allem produzieren wir natürliche SpirulinaK, die 100% pur und bio-zertifiziert ist. Außerdem kooperieren wir mit anderen Unternehmen, um Lebensmittel wie Pasta, Bier und Snacks zu produzieren, die auf Spirulina basieren“, erläutert Projektmanagerin und Mitgründerin Danila Chiapperini.


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