Die Kontrollmöglichkeiten für Lebensmittel, die über das Internet verkauft werden, sind noch immer begrenzt, das besagt ein Bericht der Europäischen Komission. Die Kontrollen seien eingeschränkt und vor allem auf registrierte Online-Lebensmittelhändler spezialisiert. Probleme gibt es vor allem bei der Kennzeichnung der Produkte und bei der Einhaltung von gesundheitlichen Standards. In einigen Fällen wurden gefährliche Substanzen als Nahrungsergänzungsmittel vermarktet.
Da das Interesse an Online-Lebensmittelverkäufen in der EU weiter steigt, müssen auch die Kontrollen verschärft werden. Dies ist vor allem wichtig, da der E-Commerce in einem schnellen Tempo wächst. Um Lebensmittelverkäufe über das Internet besser kontrollieren zu können, ist vor allem die Zusammenarbeit mit Nicht-EU-Mitgliedern von großer Bedeutung.
Der Bericht basiert auf Zahlen der Generaldirektion für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Komission (DG Health and Food Safety), die diese 2017 in Dänemark, Frankreich, Deutschland, Irland, Portugal, Schweden und Großbritannien erhoben hat.
Die meisten Länder hatten keine besonderen, nationalen Regelungen für Online-Verkäufe. Offizielle Kontrollen beschränken sich auf die Lebensmittelhygiene (Temperaturanforderungen, Transport und Rückverfolgbarkeit), die Kennzeichnung und die Nährwertangaben.
Quelle: foodsafetynews.com