Eco Mark sieht großes Potenzial für verbesserte Natural Branding-Anlage

"Nicht nur Plastik vermeiden sondern Verpackungskosten erheblich einsparen"

Eco Mark GmbH nutzt die Gelegenheit das optimierte Natural Branding-Verfahren auf der Fruit Logistica neu zu präsentieren. Beim Natural Branding wird mit einem Laser nur die oberste Zellschicht der Fruchtschale depigmentiert und lediglich die äußerste Schicht der Schale abgetragen, sodass keine Beeinflussung oder Schädigung des Produktes stattfindet. Es gibt keinerlei Einschränkungen für Lebensmittel – auch nicht für Bio Produkte. Das Produktspektrum für Natural Branding wächst, bestätigt das Unternehmen. Mittlerweile lassen sich viele Produkte vom Apfel über Gurken, Ingwer oder Sellerie bis hin zu Zitrusfrüchten ohne Zusatzstoffe gut kennzeichnen. 

Verbesserungen seit Lancierung
Seit der Lancierung der vollautomatischen Kennzeichnungsanlage wurden einige Verbesserungen durchgeführt, erläutert Geschäftsführer Richard Neuhoff. Zunächst ermöglicht der neue Laser es einfacher auf empfindliche Produkte eingestellt zu werden und eine bessere Sichtbarkeit zu erzielen. Außerdem ist durch die Erhöhung der Laserleistung möglich viele Produkte bis zu 4x schneller zu verarbeiten. "In Verbindung mit einer neuen 3D Kamera werden die Produkte zudem automatisch erkannt. Das heißt, die verbesserte Anlage ermöglicht auch die Kennzeichnung von Großverpackungen statt einzelnen Produkten. Somit wird die Treffsicherheit und die Produktivität deutlich erhöht."

Die Komplettlösung wurde ebenfalls bzgl. des Produkthandlings an einigen Stellen optimiert. Infolgedessen misst eine Anlage jetzt bis zu 10 statt nur 4 Meter. "Insgesamt sind die Kennzeichnungskosten bei Natural Branding nun nachweislich deutlich geringer als bei Aufklebern oder Plastikverpackungen. Das heißt, es handelt nicht mehr nur um eine Vermeidung von Plastik, sondern um wirtschaftliche Betrachtungen also Verpackungskosten einsparen", fasst Neuhoff die Vorteile kurz und knapp zusammen. 

Vielfache Vorteile
Die Kennzeichnung mit dem Laser kostet inklusive des Handlings bei einer Kiwi z. B. ab 0,3 Cent. Das entspricht in etwa den Beschaffungskosten eines Aufklebers, hinzu kommt das Anbringen der Aufkleber sowie Verwaltungskosten. "Bei der Kiwi besteht zusätzlich das Risiko, dass der Aufkleber nicht auf der Schale hält. Spezielle, gut haftende Kleber sind häufig nicht für jedes Produkt zugelassen. Zudem besteht der Aufkleber meist aus Plastik, das in der Kompostieranlage später Probleme bereitet", berichtet man.

Eine Verpackung wiegt im Durchschnitt ca. 20 Gramm. Hinzu kommt noch ein Aufkleber für die Kennzeichnung. "So seien die Verpackungskosten teils sogar höher als Produktkosten selbst. Des Weiteren besteht das Problem der Überportionierung, wenn die Verpackungseinheit nach Gewicht verkauft wird. So entstehen Verluste von bis zu 5%. Außerdem wird eine komplette Verpackungseinheit entsorgt, sobald ein einzelnes Objekt in der Verpackung verdorben ist! So entsteht doppelter Schaden durch 100% Umsatz Verlust und zusätzliche Entsorgungskosten. Durch die Vermeidung von Verpackungen wird der CO2 Fußabdruck deutlich gesenkt, da jede eingesparte Tonne Plastik den Rohölverbrauch reduziert und die Umwelt schont."

Herr Carsten Dillenberger zeigt die NB3002-Maschine auf der letztjährigen Fruit Logistica.

Besuchen Sie das Unternehmen auf der Fruit Logistica (6.2.-8.2.19, Berlin) in Halle 9 / F.14

Weitere Informationen:
EcoMark GmbH
GF: Richard Neuhoff
Gumbinnenstraße 4, 56566 Neuwied
Fon: +49 (0)2631 8244 100
Fax: +49 (0)2631 8244 29
Mail: info@eco-mark.de 
Web: www.eco-mark.de 


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