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Kolumbien öffnet die Grenzen für niederländische Äpfel und Birnen

Niederländische Obstexporteure können in Kolumbien Äpfel und Birnen verkaufen. Während des kürzlichen abgehaltenen Besuchs der niederländischen Ministerin für Landwirtschaft, Natur und Lebensmittelqualität (LVN) Carola Schouten in Kolumbien, wurden hierfür die offiziellen Unterschriften geleistet. Die verbleibenden Verwaltungsformalitäten werden voraussichtlich wenig Zeit in Anspruch nehmen.

Die Gespräche mit Kolumbien hatten 2014 begonnen. Es ist nicht außergewöhnlich, dass so ein Verfahren sich über vier Jahre hinzieht. Die Verhandlungen mit China dauerten zum Beispiel sechs Jahre.

Entlastung für den europäischen Markt
Die Branchenorganisation 'GroentenFruit Huis' ist mit dem erreichten Marktzugang sehr zufrieden. Der europäische Obstmarkt ist angespannt. Verkäufe außerhalb der Europäischen Union entlasten und sind daher gut für die Verkaufspreise.

FruitMasters ist die einzige Absatzorganisation, die - noch in Erwartung des definitiven Marktzugangs in Kolumbien - schon zu Beginn der Saison 2018 Anbauflächen für den Export in dieses Land angemeldet hat. Die auf den registrierten Flächen geernteten Birnen, können nun endgültig nach Kolumbien exportiert werden. Andere Exporteure, die vom Marktzugang profitieren möchten, können Anfang 2019 Anbauflächen hierfür beantragen. 

Absatz in der Nebensaison
In Ländern wie Chile und Argentinien wird viel Obst angebaut. Aus dem Grund geht Inge Ribbens von 'GroentenFruit Huis' nicht davon aus, dass niederländische Äpfel und Birnen das ganze Jahr über in den kolumbianischen Regalen liegen werden. "In den Monaten, in denen nur wenige Äpfel und Birnen aus den umliegenden Ländern zur Verfügung stehen und in Jahren, in denen die Ernte in der Region schlecht ausfällt, ist Platz für das niederländische Obst. Unsere Exporteure sind in der Lage, bei Bedarf schnell zu liefern."

Ein neuer Markt braucht Zeit
Ribbens zügelt gleichzeitig die Erwartungen. Der Absatz in neue Länder außerhalb der EU, nimmt immer viel Zeit in Anspruch. "Aber die Exportzahlen nach Indien und China beweisen, dass Wachstum möglich ist. Für Äpfel ist Indien zum Beispiel jetzt das vierte Ziel."

Quelle: Agroberichten Buitenland


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