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Gerard van den Anker (NFO):

"Es spricht vor allem für unsere Birnen, dass die Russen sie in ihren Regalen liegen haben wollen"

Letztes Wochenende wurde in den niederländischen Medien berichtet, dass trotz des Boykotts, jedes Jahr noch immer etwa 70.000 Tonnen niederländische und belgische Birnen auf den russischen Markt kommen. Um die Birnen nach Russland zu bekommen, wurde ein System entwickelt, an dem afrikanische Länder beteiligt sind. Diese Länder liefern, gegen Bezahlung, Zertifikate über die Herkunft und Sicherheit der Birnen. Bespielsweie stammen die liberianischen Birnen in russischen Supermäkten aus den Niederlanden oder Belgien. 

"Somit wird wieder einmal deutlich, dass die niederländische Birne so ein klasse Produkt ist, dass die Russen sie trotz des Boykotts weiterhin in den Regalen haben wollen", sagt der Vorsitzende Gerard van den Anker von der niederländischen Organisation von Obsterzeugern (NFO). "Dies bestätigt auch abermals, wie bedauerlich der Boykott ist. Niederländische Erzeuger erleiden Verluste und andere verdienen daran. Warum muss es so kompliziert gemacht werden, wenn es doch auch so einfach sein könnte?"

Die Nachricht hat Gerard sicherlich überrascht. "Dass afrikanische Länder Exportzertifikate zur Verfügung stellen und auf diese Weise Geld mit unseren Birnen verdienen, ist bizarr. Die publizierten Artikel, dass die niederländischen Obstbauern daran Millionen verdienen, sind aber auch sehr tendenziös. Die Erzeuger exportieren sich nicht selbst, sondern setzen jeden Tag alles daran, ein Superprodukt zu erzeugen. Den Export haben andere in der Hande, nämlich Exporteure und Verkaufsorganisationen. Der Anbausektor steht unter Druck und wir werden uns dafür einsetzen müssen, dass die Erzeuger einen größeren Anteil des Konsumentenpreises erhalten."

 


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