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Rob Euser, Capespan

"Noch keine Klarheit, wieviele Trauben Peru Richtung Europa schicken wird"

Die Nachfrage nach brasilianischen Trauben beginnt derzeit zu steigen. "Aufgrund der, auf dem Markt noch verfügbaren, europäischen Trauben, war es noch ruhig aber man sieht jetzt, dass Händler, die noch nicht umgestiegen waren, das nun tun. Das ist auf die Qualität der europäischen Trauben zurückzuführen, die sich rapide verschlechtert", sagt Rob Euser von Capespan Continent. "Brasilien schickt große Volumen Richtung Europa, größere als in den letzten Jahren. Peru ist noch ungewiss. Es gibt Gerüchte, dass Peru große Volumen Trauben (weiße kernlose) nach Europa schicken wird, da die Vereinigten Staaten noch über reichlich eigenes Produkt verfügen. Die Frage ist, wie viel sie senden werden und welche Auswirkungen es haben wird, vor allem im Januar. Normalerweise ist Peru im Januar nicht auf dem europäischen Markt da sie mit den weißen Trauben nicht mit Südafrika konkurrieren wollen, das ist nun aber nicht sicher."


"Diese Woche wurden in Transvaal die ersten, sehr begrenzten Volumen Trauben geerntet und verpackt. Wir erwarten ab Ende der 46. Woche, Anfang der 47. Woche auf unseren eigenen Farmen in Namibia ernten zu können und in Woche 48 gehen wir davon aus, die ersten Trauben verschiffen zu können. Zur Zeit sieht es danach aus, dass in der 50. Woche auf das südafrikanische Produkt umgeschaltet wird. Wir sind dieses Jahr ungefähr eine Woche früher als sonst",  sagt Rob. Die weißen Kernlosen aus den frühen Gebieten im Norden und aus Namibia, werden in Woche 6/7 auf den Markt kommen. "Das ist nicht schlecht, da Indien in den letzten Jahren eine zunehmend dominierendere Rolle auf dem Traubenmarkt spielt. In den späten Gebieten rund um den Hex, sind die Mengen weißer Trauben begrenzt. Hauptsächlich sind Thompson und Regal verfügbar. Wir sehen, dass die Volumen von Jahr zu Jahr weniger werden, da diese Sorten in der Region nicht optimal gedeihen. Damit setzt sich der Trend fort, dass nach Woche 7/8/9 der Wechsel nach Indien gemacht wird. Wenn wir zu den farbigen Trauben schauen, können wir sagen, dass das bis Woche 17/18 weiter läuft."

Weiß kernlos überwiegt noch immer 
"Derzeit werden in Peru große Volumen Trauben auf den Seeweg geschickt, was jedoch noch nicht weltbewegend. Diese Volumen füllen noch gut das Loch zwischen Brasilien und Südafrika. Peru hat in vor allem Thompson und Sugraone Trauben. Südafrika konzentriert sich mehr auf die Entwicklung und hat in der frühen Phase Early Sweet und Prime. Thompson und Sugraone kommen später aber die Volumen aus Südafrika werden weniger", sagt Euser. "Global sehen wir, dass rote, kernlose Trauben noch immer im Kommen sind. Aus südafrikanischen Sicht werden auch viele schwarze, kernlose Trauben gepflanzt. Wenn wir den europäischen Markt unter die Lupe nehmen, sehen wir, dass der Anteil der weißen, kernlosen Trauben noch immer überwiegt, dass aber der Anteil roter und schwarzer Trauben immer mehr zunimmt".

Wasserproblematik
Anders als erwartet, hatte Südafrika im letzten Jahr eine recht gute Saison. Durch die Wasserproblematik wurde davon ausgegangen, dass die Saison früh zu Ende sein würde aber letztendlich lief sie bis Woche 18/19. Das hat die Preise gegen Ende der Saison unter Druck gesetzt. "Das Defizit an Wasser hat sicherlich Konsequenzen mit sich mit gebracht aber wenn wir uns die Entwicklung der Preise anschauen, dann war die recht stabil, was für Südafrika fast einzigartig ist. Das Preisniveau war auf einem sehr akzeptablen Niveau stabil. Zur Zeit ist die Situation mit dem Wasser dort wesentlich besser. Die Erwartungen bezüglich der Verfügbarkeit sind sehr positiv. Einerseits sehen wir eine Zunahme der Volumen durch neue Anpflanzungen und dem guten Ansatz der Früchte. Andererseits sind die Preise für Rosinen derzeit sehr stark, wodurch ein Teil der Früchte nicht zu Tafeltrauben aufbereitet wird. Zur Zeit sind die Erwartungen auf jeden Fall positiv. Bleibt nur noch die Frage, wie groß der Schaden ist, den die Pflanzen durch die Trockenheit vom letzten Jahr erlitten haben. Wir wissen noch nicht, ob es Einfluss auf die Qualität der Früchte haben wird, dafür ist es noch zu früh", sagt der Importeur. 

"Europa ist in der gesamten Traubenbranche ein Spieler auf allen unterschiedlichen Absatzmärkten. Wenn wir unseren eigenen Traubenanbau in Südafrika betrachten, sind wir auch nur ein Spieler auf dem Weltmarkt aber Europa muss aufpassen, dass nicht alle Spieler Trauben schicken. Das ist nichts Neues aber wir müssen weiterhin darauf hinweisen, dass dies auf die Zuverlässigkeit der Spieler und die Qualität Einfluss hat. Wir als 'Capespan' sind pausenlos auf der Suche nach Möglichkeiten, die Kette zu verkürzen und das Verhältnis zwischen den unterschiedlichen Erzeugern und Abnehmern zu vereinfachen. Das ist notwendig um die Kosten der Kette zu verringern um so auf dem Weltmarkt so wettbewerbsfähig wie möglich zu sein", sagt Rob abschließend. 

Für mehr Informationen:

Rob Euser
Capespan Continent 
Atlantic House 
Noorderlaan 147
2030 Antwerpen

Belgien
Tel: +32(0) 35 46 09 26
Handy: +32(0) 486 40 03 58
rob.euser@capespan.eu  
www.capespan.com 


Erscheinungsdatum:



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