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Ivan Santos, Vorsitzender von Banagreen Agricultural Corporation:

"1 Dollar weniger pro Karton Bananen bezahlen, ist für den Agrarsektor nicht rentabel"

Der Vorsitzende von Banagreen Ecuador hat auf die von ALDI bekundete Absicht, die Preise zu senken, mit folgenden Worten reagiert: "Dieser Preis wäre für den Agrarsektor nicht rentabel, weil die Kosten von Jahr zu Jahr steigen".

Ivan Santos sagte, dass ALDI den Produzenten nicht weniger zahlen müsse, um mehr Gewinne zu erzielen, sondern dass sie "die überhöhten und missbräuchlichen Kosten für Rohstoffe und Dienstleistungen, die uns von verschiedenen Branchen zur Verfügung gestellt werden, überprüfen müssten, wie die unterschiedlichen Steigerungen der Kartonpreise in diesem Jahr, die hohen lokalen Kosten für Reedereien und Fracht und vieles mehr."

Er sagte auch, dass die ecuadorianische Banane eine der teuersten Bananen auf dem internationalen Markt sei, wodurch sie ihre Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zu ihren Nachbarn verliert. Santos sagte, dass sie den Sektor weiter fördern müssten, da er "harte Arbeit und Unterstützung für den Exportsektor fordert, der ungeschützt ist, weil die verschiedenen Kontrollmittel oft über den Haufen geworfen werden, aber er immer seinen Verpflichtungen nachkommt".

Banagreen ist ein Unternehmen, das 2010 in Ecuador von Bananenproduzenten gegründet wurde, die die Notwendigkeit sahen, ihre Produkte zu einem fairen Preis zu verkaufen und Kunden oder Endverbraucher zufrieden zu stellen. Im Jahr 2011 war es für sie notwendig, Vermarkter und Exporteure zu werden und ihre Früchte auf dem internationalen Märkten zu platzieren.

"Wir wollen unsere Produktivität weiter steigern, deshalb sind wir auf der Suche nach neuen Märkten und Kunden für unser Produkt. Wir möchten auch die Produzenten einladen, die Teil unserer Familie sein wollen und sich für eine bessere Zukunft einsetzen, mit uns zusammenzuarbeiten", sagte Ivan.

ALDIs Reaktion
Laetitia Gruwel von Tara Communicatie, eine Sprecherin von Aldi, sagte, dass sie zwar "auf Informationen über die laufenden Preisverhandlungen für bestimmte Produkte verzichten würden, aber darauf hinarbeiteten, kontinuierliche, langfristige Geschäftsbeziehungen zu ihren Lieferanten aufzubauen".

Darüber hinaus sagte sie, dass sie immer die Qualität ihrer Produkte berücksichtigen, aber auch "großen Wert auf verantwortungsvolle Produktionsprozesse legen, die für uns ebenso wichtig sind wie die sozialen und ökologischen Standards entlang der Lieferkette. Denn nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Handeln ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmenspolitik und deshalb haben wir in unsere Principles of Corporate Responsibility, die einen verbindlichen Rahmen für uns und unsere Geschäftspartner definieren, festgelegt, was verantwortungsvolle Unternehmensführung für ALDI bedeutet.

Abschließend erklärte Gruwel: "Die Preisstrategie von ALDI unterliegt den allgemeinen Marktmechanismen, was bedeutet, dass Lieferanten uns Angebote im Rahmen der definierten Bieterverfahren zusenden und unsere Einkaufsabteilungen diese Angebote darauf überprüfen, ob sie für den Markt geeignet sind".


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