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Pieter de Ruiter, 4Fruit Company:

"Die Konsumenten entdecken die Kakifrüchte erst jetzt"

Bei 4Fruit hat die spanische Kakisaison wieder angefangen. 4 Fruit Company in Ridderkerk ist Händler der spanischen Kooperation Anecoop, die für 25 Prozent des Kaki-Anbaus in Spanien verantwortlich ist. Wegen des warmen Sommers und der warmen Nächte ist die Färbung der Früchte momentan enttäuschend. "Wir sind zwei Wochen später als letztes Jahr", erzählt Pieter de Ruiter.

 

"Kakifrüchte brauchen kalte Nächte für die Färbung und die gab es bis jetzt kaum. Deshalb gibt es jetzt wenig Kakis. Letztendlich erwarten wir Ende der Saison mehr Kilos, doch die Kakis fallen viel kleiner aus", erzählt Pieter. "Wegen der langsamen Färbung bekommen wir die Kakifrüchte etwas unregelmäßig. Doch jetzt wo die Nächte etwas kälter werden wird sich das Obst schneller verfärben. Innerhalb von zwei bis drei Wochen sollen ausreichend Kakis auf dem Markt sein."



"Wegen der beschränkten Anfuhr sind die Preise - mit einem Niveau um die 2 Euro je Kilo für die dickeren Größen und etwas weniger für die kleineren Sortierungen – ziemlich hoch", schlussfolgert Pieter. 4 Fruit verkauft die Mehrheit der Kakis auf dem niederländischen Markt, doch die Firma hat auch treue Kunden in Deutschland, Skandinavien und in Osteuropa.

Der Kaki-Anbau nimmt in den letzten Jahren sehr schnell zu. "Viele Zitrus-Erzeuger sind in den letzten Jahren von zum Beispiel Okitsu- und Satsuma-Plantagen auf den gewinnbringenden Kaki-Anbau umgestiegen. Man kann einfach schnell schlussfolgern, der Anbau wurde zu schnell erweitert, doch wir beobachten jährlich auch einen wachsenden Konsum. Wenn ich sehe, wie viele Kakis wir vor einigen Jahren verkauften und jetzt, dann macht es einen riesigen Unterschied. Ich bin der Ansicht, dass die Menschen erst jetzt die Kakis entdecken, auch in den Niederlanden. Vorteil von Anecoop ist, dass der Betrieb schon seit 1998 in den Kakis aktiv ist. Seit 2003 erlebte der Markt einen stürmischen Aufschwung, doch wir sind immer Spitzenreiter geblieben."


"Es ist jetzt unser großer Ziel die Kakis auf der Südhalbkugel, zum Beispiel in Südafrika oder Brasilien anzubauen. So können wir die Nachfrage der Kunden jahrrund erfüllen. Es ist wichtig, dabei das richtige Reifungsregime zu handhaben, denn die Kakifrüchte brauchen einfach ein bisschen Ethylen. Dann sollte man nicht zu lange warten bevor man sie verkauft, denn der Geschmack ist garantiert gut', sagt Pieter abschließend.

Für weitere Informationen:

Pieter de Ruiter
4 Fruit Company
Handelsweg 30
2988 DB Ridderkerk
Tel. +31 (0)180 641902
pr@4fc.nl
www.4fruitcompany.nl


Erscheinungsdatum:



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