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Neuer Unternehmensfilm von Paprikasortierer MidFresh

Jährlich 4 Millionen eingeschweißte Paprikas für Cruiseschiffe und Militärstützpunkte

Die Aufnahme einer TV-Sendung im eigenen Unternehmen, Ein Wechsel der Abnehmer und ein 15-jähriges Jubiläum. Drei gute Gründe für einen neuen Firmenfilm, fand man bei Paprikasortierer MidFresh in Harmelen in den Niederlanden. Seit Ende August gibt es online einen schlichten, modernen Firmenfilm mit schönen Drohnenbildern des gesamten Produktionsprozesses.

“Der alte Unternehmensfilm war nicht mehr aktuell, nachdem wir im letzten Jahr den Abnehmer gewechselt haben. Als kurz danach das Tv-Programm Snobs & Sloebers von BNN anrief, um Aufnahmen in unserem Lager zu machen, bot dies wirklich eine fantastische Gelegenheit, um aufzuzeigen, wie es wirklich funktioniert und die neuen Container bildtechnisch festzuhalten", lacht Berry Gresnigt, Hallenmanager beim Paprikasortierer. “Da man nach der Aussendung doch googlen würde und dann die alten Container sehen würde, haben wir einen neuen Film drehen lassen. Die Drohnen flogen über die Maschinen, was ein sehr schönes Ergebnis zur Folge hatte."



Kurze Kette

Im Jahr 2003 war MidFresh ein auffallender Newcomer zu einer Zeit, als das Sortieren oft noch im Schuppen in der Nähe des Gewächshauses stattfand. "Und das passiert noch viel", sagt Berry. "Hier in Harmelen entschieden sich drei Erzeuger (Concordia, Van Dijk Bedrijven (jetzt Midberg) und SDG Paprika), in Absprache mit dem Kunden unter einem Dach zu sortieren. Der Sortierstandort befindet sich daher in der Mitte der drei wachsenden Unternehmen. Die Paprikas gelangen so mit Zügen in die Sortierhalle."



Dort werden die Paprikas dann frisch sortiert. "Wir verpacken alles sofort in die richtigen Behälter und unsere Kunden können ihr Produkt direkt hier abholen. Die Versteigerung als Vermittler steht hier nicht mehr dazwischen."

Cruiseschiffe und Militärstützpunkte
Viele der Paprikas überqueren die Grenze. Japan und die Vereinigten Staaten: Es sind keine außergewöhnlichen Ziele. Bei MidFresh werden jährlich mehr als 9 Millionen Kilo Paprikas sortiert und verarbeitet, davon 4 Millionen mit Flowpack. Auch viele Paprikas in 5-Kilo-Boxen der Eigenmarke "Freshwell" verlassen die Tür und seit 2017 besteht die Möglichkeit, Paprika einzeln zu verschweißen. "Die Haltbarkeit verlängert sich enorm, wenn man Paprika versiegelt. Wichtig in dem Moment, wenn Paprikaschoten auf einem Kreuzfahrtschiff landen oder auf einer Militärbasis lange Zeit gut bleiben müssen."



"Aber auch in kleinen, abgelegenen Dörfern in Norwegen müssen die Paprika gut ankommen und dann lange haltbar sein. Die Transportkosten sind hoch, daher will man nicht ein Viertel der Palette bei Ankunft wegwerfen müssen. Die Paprikas bleiben in so dünn besiedelten Gebieten länger im Laden. Letztendlich ist solch ein Stück Plastik nicht so schlecht für die Umwelt, wenn man bedenkt, dass sonst viel mehr Paprika weggeworfen werden müssten."



Die Verpackung wird immer nachhaltiger. "Wir versiegeln Paprikaschoten täglich und Flow-Packs bleiben wichtig. Wir sehen jedoch, dass die Ampelpackungen mit gelben, grünen und roten Paprikaschoten immer weniger nachgefragt werden, weil die grünen Paprikaschoten beim Verbraucher nicht sehr beliebt sind. Wir tun also mehr und mehr mit einer Kombination aus Gelb, Rot und Orange. Außerdem sehen wir, dass im Flow Pack immer weniger Kunststoff verwendet wird. Das Stück Kunststoff, das alles zusammenhält, bleibt bestehen, aber rund 80 Prozent des Flowpack-Pakets wird bald aus Papier sein."

Sortieren auf interne Qualität
Neben den Paprikaschoten aus den angeschlossenen Anbaubetrieben bietet MidFresh auch anderen Erzeugern die Möglichkeit, ihre Paprika in Harmelen zu sortieren. Die Tatsache, dass MidFresh seit 2010 die Möglichkeit hat, die interne Qualität von Paprika zu überprüfen, hilft. "2010 haben wir zusammen mit Aweta ein Pilotprojekt gestartet, bei dem wir einen Inscan IQA, ein Sensor, der es ermöglicht, das Innere der Paprika auf z. B. Fäule zu prüfen, über der Sortiermaschine hängen haben. Während dieses Pilotprojekts, das 3 Jahre dauerte, haben wir und Aweta für alle Farben herausgefunden, wie die interne Qualität sortiert werden sollte. Das funktioniert jetzt gut. Andere Züchter kommen regelmäßig mit Qualitätsproblemen zu uns. So wie in diesem Sommer, als ein Erzeuger Probleme mit innerer Fäulnis hatte. Nach dem Sortieren brauchte er nur noch 30 Prozent anstatt 100 Prozent wegzuwerfen. Der Rest der Paprika erwies sich als gut zum Verzehr."

In der Zukunft schließt Berry Wachstum von MidFresh nicht aus. Nicht so sehr in Bezug auf den Gewächshausbereich, sondern in der Halle. "Da sehe ich eine zusätzliche Flowpack- oder Seallinie. Im Moment arbeiten wir von Februar bis November mit ca. 40 Mann. Dann sind unsere meist polnischen Mitarbeiter glücklich, wenn sie im Dezember zu ihrer Familie gehen können, während andere Mitarbeiter im Gewächshaus arbeiten oder helfen, die Halle für die nächste Saison zu reinigen."

Für weitere Informationen: 
MidFresh
www.midfresh.nl 
info@midfresh.nl 

Berry Gresnigt
berry@midfresh.nl 

AeroCam Company
www.aerocamcompany.com  


Erscheinungsdatum:



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