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Freiland-Produzente im Nürnberger Raum erfreuen sich über heutigen Absatz

''Trotz Hitze kontinuierliche Nachfrage nach Kohlköpfen''

Die heutigen Wetterextreme und vor allem die Dürre haben den Konsum von frischen Salaten und typischem Sommergemüse vorangetrieben. Allerdings wird auch das klassische Wintergemüse wie Wirsing, Weiß- und Rotkohl bereits in großen Mengen abgeerntet. Obwohl der Konsum dieser Erzeugnisse nach wie vor erst ab dem Herbst richtig in die Höhe geht, sei der Bedarf an Kohlgemüse bereits da, bestätigt der Nürnberger Erzeuger und Großhändler Willi Sippel.

Durchschnittlicher Ertrag
Aktuell erfreuen die Freiland-Produzenten im Nürnberger Raum sich über eine befriedigende Marktsituation. ''Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise aktuell zwar besser, wir haben allerdings auch viel investiert, zum Beispiel in der Beregnung unserer Felder. Wir erfreuen uns momentan jedoch über einen durchschnittlichen Ertrag. Demgegenüber haben andere Betriebe deutlich mehr Ausfall beim Freilandgemüse. Das ist zur Zeit unser großer Vorteil'', schildert Herr Sippel.



Die ersten Kohlköpfe des Gemüsebaubetriebes wurden bereits Anfang März angepflanzt und momentan sei man voll am ernten. Obwohl Kohlköpfe beim Endverbraucher eher als Wintergemüse bekannt sind, gibt es auch jetzt im Sommer kontinuierlich Nachfrage. ''Trotz der Sommertemperaturen ist der Bedarf schon da. Ab September werden die Nächte kühler und geht der Fokus statt Salate und Radieschen eher auf Kochgemüse wie Weiß- und Rotkohl. Aufgrund dessen erwarten wir dass die Nachfrage bis dahin noch leicht steigert.''



Lagerung
Zwischen den einzelnen Kohlsorten bemerkt der Erzeuger und Vermarkter keine großen Unterschiede in der Nachfrage. Nichts desto Trotz lässt der Weißkohl sich normalerweise etwas einfacher vermarkten. ''Rotkohl ist dagegen prozentual etwas weniger. Für den Weißkohl habe ich eine gewisse russische sowie türkische Kundschaft die diese Kohlköpfe gerne einlegen.'' Sobald die Haupternte vorbei ist und die Felder leer sind, werden die Kohlköpfe im November ins Kühlhaus eingelagert. Von dort aus werden sie bis ins Frühjahr verhandelt. ''Der Weißkohl hat dabei den Vorteil dass er sich während der Einlagerung besser hält.'' 

Großmarktstand
Willi Sippel führt den gleichnamigen Gemüsebau- und Großhandelsbetrieb aktuell in der dritten Generation. Die Firma verfügt über 50 ha Freilandanbau von dem 8 ha für Kohlgemüse geeignet ist. Zusätzlich werden auf 1,5 ha geschütztem Anbau unter anderem Tomaten und Gurken produziert. Verhandelt werden die frische Erzeugnisse aus eigenem Anbau weitestgehend auf dem eigenen Stand am hiesigen Großmarkt. 

Weitere Informationen:
Gemüsebau Sippel GbR
Höfleser Hauptstraße 88
90427 Nürnberg
T: 0911/30700750
F: 0911/30700755

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