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Polnische Apfelexporte nach China verliefen nicht wie geplant

China ist eigentlich wie ein Paradies für polnische Apfel Exporteure, dort sollten die überschüssigen Äpfel nach dem russischen Boykott verkauft werden. Der Markt sollte als Motor für Investitionen in der Industrie und deren Wandlung dienen, allerdings ist das nicht der Fall.

"In der Saison 2016/17 beliefen sich die Apfelexporte nach China auf nur etwas mehr als 1.000 Tonnen; in der kommenden Saison von Juli 2017 bis Juni 2018 fielen die Zahlen sogar auf magere 6,5 Tonnen, das ist so gut wie gar nichts. Das Ergebnis ist besonders enttäuschend, da eine riesige Marketing Kampagne in China gestartet war und viel Arbeit in die Öffnung des chinesischen Marktes gesteckt wurde", sagte Mariusz Dziwulski, ein Experte bei der PKO Bank Polski.

Appolonia, ein Bauernverband, stand im Rampenlicht. Im Juni 2016, also kurz nach der Eröffnung des chinesischen Marktes, unterschrieb der Verband zusammen mit der China-Poland Trading Platform eine Absichtserklärung für die Lieferung von Äpfeln nach China. Das Ziel war es 40.000 Tonnen Äpfel im Wert von 40 - 50 Millionen USD zu verkaufen - und das jährlich. Es war der größte Vertrag in der Geschichte des polnischen Obstanbaus. Später wurde der Vertrag auch von Chongqing Jonguoyuan Trading unterzeichnet, einem Unternehmen, das sich auf den Obstimport spezialisiert hat. Die Mengen, die dann letzten Endes exportiert wurden, erfüllten jedoch bei weitem nicht die Erwartungen.

Przemysław Błądek, Vorstandsmitglied bei Appolognia erklärt, dass die Exporte an formellen Problemen gescheitert seien. "In der Saison 2016/17 haben wir etwa 700 Tonnen nach China exportiert, aber in der vergangenen Saison waren uns die Hände gebunden. Es gab ein formelles Problem. In China hat sich die Institution, die den Vertrag zur Eröffnung des Marktes unterschrieben hatte, verändert. Deswegen können uns die Behörden nicht die phytosanitären Zertifikate ausstellen, die für den Verkauf von Obst benötigt werden. Wir mussten daher mehr nach Vietnam und Bangladesh exportieren und China außen vor lassen."

Diese Saison könnte laut einigen Experten sehr interessant werden, da es in China Frost gegeben hat. Zahlreichen Schätzungen zufolge wird die lokale Apfelernte um mehr als 30% reduziert sein, und die Chinesen haben eine riesige Produktion. Das bedeutet, dass sie einige Importäpfel kaufen müssen und auch weniger exportieren werden. Selbst wenn Polen seine Äpfel nicht vollständig verkaufen kann, kann das Land in dieser Saison etwas vom riesigen, chinesischen Marktanteil erobern.

Quelle: pb.pl

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