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Zitrusfrucht Saison auf Sizilien geht los

Die Zitrusfrucht Saison auf Sizilien ist in vollem Gange. Da die Wetter- und Bodenbedingungen selbst in den einzelnen Provinzen sehr unterschiedlich ausfallen, ist es wichtig zu verstehen, wie erfolgreich das Obst aus den verschiedenen Regionen auf dem Markt ist. Wir haben mit Guiseppe Pasciuta, Geschäftsführer von 'Consorzio di tutela dell'arancia di Ribera DOP', gesprochen.



"Trotz kleinerer Probleme, hat die Saison für die Navelina Sorte gut begonnen. Die Preise waren, gerade bei mittelgroßen Kalibern, im Vergleich zum Vorjahr höher. Die Saison von Ribera Orangen, die normalerweise mittelgroß ausfallen, verläuft merkwürdig. Wegen der langanhaltenden Dürre, die durch die hohen Temperaturen verursacht wurde, wird es voraussichtlich 10-20% weniger Orangen und kleine Kaliber geben."

Glücklicherweise glich der Regen im September die Folgen der Dürre wieder aus, aber in einigen Fällen, haben sich die hohen Temperaturen im Oktober auf das Wachstum der Früchte ausgewirkt.


Giuseppe Pasciuta

"Die Saison sollte gut verlaufen, allerdings wird es mehr kleine Orangen geben. Wir versuchen das Ribera DOP Orange Zertifikat zu bekommen, um auch diese kleineren Kaliber verkaufen zu können, die eigentlich nur für die Saftproduktion verwendet werden."

Neben den wetterbedingten Problemen, mussten wir noch mit weiteren Schwierigkeiten kämpfen, die jedoch durch Menschen ausgelöst wurden.

"Wir machen uns beispielsweise große Sorgen um das Bewässerungsnetzwerk, das in jedem Jahr wieder neue Schäden anrichtet. Es kommt immer wieder zu Verspätungen und oftmals ist die Bewässerung nicht effizient genug. Das gefährdet die gesamte Ribera Orangen Produktion."

Die Sorgen des Produktionssektors
"Die Probleme mit dem Bewässerungssystem haben schwere Folgen für die Bauern. Sollte das Problem nicht gelöst werden, könnten 50% der Ribera Zitrusfrucht Produktion verloren gehen. All die Arbeit und Hingabe, die in die Stärkung des Produktionssystems gesteckt wird, stärkt das Wachstums unserer Betreiber und verbessert gleichzeitig die Qualität unserer Produktion - aber nur, wenn das Problem mit der Wasserversorgung gelöst wird."

 

Die Verkaufssaison und die Märkte
Die Verkaufssaison ist gut gestartet. Schauen wir uns mal die Preise an. "Die Daten, die wir bisher sammeln konnten, sehen für die Washington Navel und Brasiliano Sorten sehr vielversprechend aus. Diese beiden Sorten werden zurzeit in den frühen Anbauregionen geerntet. Die Qualität ist exzellent und der Kurs ist höher als im letzten Jahr. Die Kaliber sind mittelgroß und Mengen sind mit 120.000 kleiner als im Vorjahr. Es gibt immer mehr Vaniglia Haine und der Markt scheint die gute Qualität der Sorte zu schätzen." 

"Bio Ribera DOP und Riberella werden auf dem deutschen Markt, gefolgt von Österreich, Frankreich, Belgien und der Schweiz, immer beliebter."

Das Konsortium hat eine große Rolle dabei gespielt, die Orangen auf den ausländischen Markt zu bringen und die Ribera DOP Orangen auf verschiedene Einzelhandelsplattformen. Die größere Anzahl an Bauern, die sich auf E-Commerce spezialisieren, ein Netzwerk aus kleinen Bauern, die die Orangen direkt verkaufen und das Interesse der Verarbeitungsindustrie - all das sind nur einige Beispiele dafür, wie erfolgreich Ribera Orangen in den vergangenen Jahren waren.

Das Konsortium hat diesen Vorgang koordiniert und alle Maßnahmen ergriffen, um das Produktionsnetzwerk, die Verkaufsorganisation, die Promotion und die Marke zu stärken: so konnten Ribera DOP Orangen den Herausforderungen des Marktes trotzen und ein nachhaltiges Einkommen für die Bauern sichern.

 

Der lokale Markt und ausländische Konkurrenz
"Produkte mit der Marke Arancia di Ribera DOP und RIberella sind eine Grantie für Bauern und können problemlos mit den, oft günstigeren, spanischen und afrikanischen Produkten auf dem lokalen Markt konkurrieren. Wegen der Qualität und der Gesundheit unserer Orangen, die nicht chemisch behandelt werden in der Post-Harvest Phase, vertrauen die Kunden der Frucht gern."

"Allerdings muss noch mehr investiert werden, um der Brandpolitik gerecht zu werden und die Erntezeit, durch die Einführung von späten Sorten, zu verlängern. Das ist vor allem wichtig, wenn man bedenkt, dass wir in den letzten drei Jahren schon im März keine Früchte mehr hatten und den Markt deswegen für spanische und griechische Produkte räumen mussten. Außerdem müssen wir unsere Verkaufsorganisation verbessern."

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