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Fokus auf kundenspezifische Maschinen

Der Markt für optische Sortiermaschinen entwickelt sich. Bei der Sortierung der internen Qualität kommen nun mehrere Techniken zum Einsatz. Optimum/ Concept Engineers hat kürzlich eine Maschine entwickelt, die Kamera- und Lasertechniken kombiniert.

Concept Engineers wurde kürzlich von der Investmentgesellschaft Pentahold und den Partnern Paul Berghmans und Steve Raskin von Optimum Sorting übernommen. „Wir sind zuversichtlich, dass Concept Engineers zu einem bedeutenden Global Player im Sortiergeschäft werden kann“, so der neue CEO Steve Raskin. „Um das zu realisieren, werden wir in absehbarer Zeit erheblich in Maschinen und Technologien investieren müssen.“ Steve, ehemaliger Sales Manager für BEST, der seit rund 20 Jahren in der Sortierbranche tätig ist, hat die Entwicklung der optischen Sortierung von nahem gesehen. „Vor zwanzig Jahren war das Sortieren für viele Unternehmen immer noch ein Schritt zu weit, und Verarbeitungslinien wurden bevorzugt. Heutzutage können Unternehmen darum nicht mehr herumkommen. Es ist wichtig geworden, eine Sortiermaschine in der Linie zu haben. Das verlangen auch die Kunden unserer Kunden.“ Dies sei teilweise auf die gestiegenen Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit zurückzuführen. Statt eines Sortierers werden immer öfter mehrere Maschinen in der Linie platziert. „All das, um eine konstante Qualität zu garantieren. Schließlich arbeiten wir mit einem Naturprodukt und jede Parzelle liefert ein anderes Produkt. Mit einem Sortierer wird es möglich, die gleiche Qualität zu liefern.“



Concept Engineers produziert optische Sortiermaschinen, mit denen unter anderem Kartoffeln, Chips, Karotten und Nüsse, aber auch Süßwaren, Schalentiere, Tabak und Plastik sortiert werden. Weltweit hat Concept Engineers mehr als 400 Anlagen realisiert. Die Produktion der Maschinen findet in Eindhoven statt. Diese Maschinen basieren auf Kameratechnik. Optimum Sorting hat kürzlich eine Filiale in Hasselt eröffnet. Diese Filiale konzentriert sich auf andere Technologien, einschließlich Laser. Steve erwähnt, dass beide Filialen vorerst unter ihren eigenen Namen operieren werden, schließt aber in Zukunft ein komplettes Branding unter dem Namen Optimum Sorting nicht aus. „Wir wollen den Markt mit den optimalsten Sortiermaschinen bedienen. Nicht der beste Sortierer, sondern die Anwendung der bestmöglichen Technologien, basierend auf der Position der Maschine in der Verarbeitungslinie. Das bedeutet, dass wir uns in naher Zukunft auf kundenspezifische Maschinen konzentrieren werden.“

Kombination von Technologien
Die Kamera- und Lasertechnologie wird heute oft noch separat angewendet. Während Sortierer, die auf der Kameratechnologie basieren, meist nach Farbe und Form wählen, wählt die Lasertechnologie meist die Struktur aus. „Mit dem Laser kann zum Beispiel der Chlorophyllgehalt untersucht werden, um die grüne Färbung in Chips zu sortieren“, erklärt Steve. „Der Laser eignet sich am besten für die Verarbeitung von Linien mit freiem Fall, wie beispielsweise gefrorene Chips. Die Lasertechnologie wird auch bei der Sortierung von Nüssen angewendet. Mit dieser Technik ist es möglich, einen großen Kontrast zwischen der Schale und der Nuss zu machen. Bei der Verarbeitung von frisch geschnittenen Kartoffeln über einen horizontalen Gürtel beispielsweise wird eher die Kameratechnik angewendet. „Optimum/ Concept Engineers hat kürzlich eine Maschine entwickelt, die beide Techniken kombiniert und auch nach Fremdkörpern scrollt.

Dem CEO zufolge, sind die ersten Ergebnisse vielversprechend. „Außerdem gibt es auch andere Entwicklungen. Die Datenanalyse wird beispielsweise immer wichtiger. Wir möchten mehr über das Produkt erfahren, und das ist auch möglich. Durch die Erzeugung von mehr Daten, beispielsweise über den Standort, den Zeitpunkt der Ernte und klimatologische Umstände, könnte die Qualität im Voraus bestimmt werden. Die Maschine kann sich selbst einrichten, wenn genügend Informationen vorhanden sind, so dass die Sortierung noch effizienter erfolgen kann. Wir setzen fort, den automatischen Abgleich weiter zu entwickeln. In der Vergangenheit hattest du Gutes und Schlechtes. Heutzutage kann sich die Maschine selbst ausgleichen. Für den Betreiber wird es immer einfacher. Die Sortierung muss und kann noch verbessert werden. Wir kommen den 100 Prozent immer näher, aber wir sind noch nicht am Ziel. Außerdem gibt es noch viele andere Aspekte wie Verkauf und Service, die immer verbessert werden können. Alles in allem gibt es noch viele Herausforderungen für die kommende Zeit.“


Weitere Informationen:
Concept Engineers
Steve Raskin

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