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Größe, Farbe und Qualität von Pfirsichen und Nektarinen sind exzellent

Qualität der südafrikanischen Steinfrüchte nicht von Dürre beeinträchtigt

Dafür, dass die Saison viele Herausforderungen mit sich brachte, sehen die Dinge eigentlich ziemlich gut aus, sagt Jacques du Preez, Leiter für Handel und Märkte bei Hortgro in Südafrika. Sowohl bei Nektarinen als auch bei Pfirsichen sei die Größe, Farbe und Qualität dieses Jahr ausgezeichnet.

Das Wetter hat sogar einige Vorteile gebracht. "Wir beginnen etwa 7 bis 10 Tage später als sonst, aber das ist gut, weil wir auf einen ziemlich leeren Markt kommen. Die Hitze kam etwas später. Außerdem hat es zwischendurch geregnet, weshalb die Bauern erst vor ein oder zwei Wochen mit der Bewässerung beginnen mussten", sagt er. Normalerweise ist der Boden am Kap ziemlich feucht nach der Regenzeit, und durch den späten Regen in dieser Saison haben die Bauern etwa drei Wochen gewonnen, die sich in der Dürrezeit auszahlen werden.



Die Ernteprognosen bleiben zum Großteil unverändert: die Nektarinen Produktion wird voraussichtlich um 3%, die Pfirsich Produktion um 4% kleiner ausfallen. Der südafrikanische Nektarinen Markt war lange Zeit sehr gut, die Einnahmen sind sowohl auf lokaler als auch auf internationaler Ebene besser als die bei Pfirsichen. Andererseits sind die Pfirsicherträge höher und gleichzeitig die Input-Kosten niedriger. "Zurzeit geht diese Rechnung noch ziemlich gut auf"; sagt Du Preez. "Was aber den Pfirsich Weltmarkt angeht, so stehen wir mehr unter Druck als bei Nektarinen. Das liegt vor allem an zwei Faktoren: der Konkurrenz durch anderes Obst und der Konkurrenz durch Nektarinen."

Außerdem mögen europäische Verbraucher Plattpfirsiche, die Südafrika zwar anbauen kann, die charakteristische Form und die Eigenschaften stellen sie jedoch noch immer vor eine Herausforderung, wenn es um den Transport und den Erhalt der Kühlkette geht. "Das industrielle Projekt, Plattpfirsich Sorten zu entwickeln, steht noch ganz am Anfang. Es gibt allerdings einige private Initiativen und auch Bauern, die es versuchen. Irgendwann schaffen wir es."

Pflaumen
Die südafrikanische Pflaumen Ernte hat gerade begonnen. Er glaubt nicht, dass es ein schwaches Jahr wird: die Produktion ist nur 5% kleiner als im Vorjahr. "Allerdings haben die Bauern wegen der Dürre die Bäume intensiv ausgedünnt. Wir haben mit einigen kleineren Pflaumen begonnen, aber allmählich werden die Früchte größer. Die Bauern sehen nun die Folgen des Ausdünnens: größere Früchte, wofür mehr Kisten benötigt werden. Insgesamt wird es, denke ich, eine gute Saison werden."

Aprikosen
Die verkürzte südafrikanische Aprikosen Saison geht auf das Ende zu. Sie fällt in diesem Jahr wegen der Größe 16% kleiner aus, als im Vorjahr. Außerdem gibt es kaum neue Aprikosen Plantagen und außerdem ist diese Saison eine sogenannte "Off-Season.

"Das wahre Problem ist der Mangel an neuen Sorten. Wir können nicht mit den hellorangenen Aprikosen aus der Türkei konkurrieren, die durch ihre Nähe zum Markt einen Vorteil hat. So können sie warten, bis die Früchte am Baum die gewünschte Farbe entwickelt haben. Durch die längere Transportzeit ist das sehr schwierig für uns, weil wir die Früchte in einem guten Zustand abliefern müssen."

Hortgro nimmt an einem Projekt teil, das sich mit der Reifung und Färbung von Aprikosen in Europa beschäftigt. In diesem Jahr war die Testphase ein voller Erfolg. Die südafrikanischen Aprikosen gehen vor allem in den Mittleren Osten, die UK und auch in die EU.

Die meisten Pfirsiche und Nektarinen gehen in die UK und die EU und auch in den Mittleren Osten. Durch die langen Transportzeiten ist der Nektarinen- und Pfirsichhandel mit dem Fernen Osten eher schwierig. Folglich ist er kein großer Markt für Südafrika. Pflaumen sind dabei die Ausnahme. Hortgro hofft allerdings, dass sich das in der Zukunft ändern wird.

Für weitere Informationen: 
Jacques du Preez
Hortgro
Tel: +27 21 870 2900

Erscheinungsdatum:



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