Hohe Erträge pro Hektar führen zum Surplus

''Preise und Nachfrage Feldsalat werden in zwei Wochen wieder steigen''

Die Erzeuger und Vermarkter im Feldsalatbereich erfahren zur Zeit große Schwierigkeiten mit dem Absatz. Durch die höheren Erträge pro Hektar gibt es dementsprechend größere Mengen, die man nicht vertreiben kann. Die geringe Nachfrage führt zu Notmaßnahmen wie Zwischenlagerung und vorübergehendem Erntestop. Aber die Hoffnung ist da: die Preise werden bald um einen Euro ansteigen.''

Aktuell liegen die Kilopreise für Feldsalat bei 2,00 bis 2,50 Euro. In zwei Wochen werden die aber wieder bei 3,00 bis 3.50 liegen, so erwähnt Carlos Novo, Vertriebsleiter und Kundenbetreuer der Pfalzmarkt Erzeugergenossenschaft. ''Der Absatz ist zur Zeit recht schwierig. Es gibt mehr Mengen als wir vermarkten können. Das führt dazu, dass wir die Überschüsse entweder zwischenlagern müssen oder überhaupt nicht ernten können und die Produkt kaputt gehen.''



Witterungsbedingungen
Um den Witterungsbedingungen durchstehen zu können, haben viele Erzeuger dieses Jahr mehr angebaut als sonst, damit sie jedenfalls genügend Mengen hätten, um den Markt zu bedienen und Konkurrenten zu verdrängen. Novo: ''Die letzten Jahren hatten die Erzeuger wegen Schnee- und Frostschäden mit mangelnder Verfügbarkeit zu tun. Dieses Jahr sind die Erträge pro Hektar ziemlich vergrößert, weswegen mehr Ware erhältlich ist.'' Dazu kommt noch, dass die französischen und italienischen Feldsalate kostengünstiger sind, mit einem aktuellen Kilopreis von 1,70 bis 1,80 Euro.

Trotz dieser negativen Lage sind die Vorhersagen laut Novo alles andere als negativ. ''Ich vermute, dass die Preise gegen Weihnachten auf bis zu 3,00 bis 3,50 steigen werden. Das Wetter in dieser Region wird kalt und trocken mit einer Temperatur von etwa 0 Grad. Das ist optimal für die Feldsalate.'' Im Norden wird es allerdings schwieriger: laut den letzten Wettervorhersagen wird die Temperatur dort bald in den Minusbereich sinken.

Pfalzmarkt
Die Pfalzmarkt Erzeugergenossenschaft gehört zu den bedeutendsten Agrarkollektiven im Süden Deutschlands. Saisonabhängig wird der Vermarktungsbetrieb von ca. 5 Feldsalatzüchtern beliefert mit einer verfügbaren Gesamtkapazität von über 200 Hektar Anbaufläche. Zu den sonstigen Gemüsesorten gehören u.a. Kopfsalate, Paprika, Tomaten und Möhren.

Weitere Informationen:
Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG
Neustadter Str. 100
67112 Mutterstadt
+49 (0)6231 - 408-0


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