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Frederik Devos, Erzeuger

"Zu den Feiertagen steigt die Nachfrage nach Mini-Gemüse"

Neben Avocado, Mango und dem vergessenen Gemüse. stösst nun auch das Mini-Gemüse immer weiter vor und auch Saisonprodukte bleiben bei den Konsumenten nach wie vor beliebt. Züchter Frederik Devos aus Ardooie in Belgien, hat sich entschieden, von beiden Welten das Beste zu wählen und züchtet nun, ausser Mini-Gemüse, auch noch Kürbisse und Kohl.


Erzeuger Frederik Devos züchtet sowohl Kohl als auch Kürbisse und Rüben.

2007 hat Frederik den elterlichen Zuchtbetrieb von seinem Vater übernommen. Obwohl der Freiland-Produzent mit Porree und Zucchini begonnen ist, beschäftigt er sich inzwischen auch mit anderem Gemüse. "Der Typ Zucchini, Porree und Petersilie, den wir anbauen, verschiebt sich langsam", sagt er. "Wir sind mit Petersilie begonnen, in den letzten fünf Jahren sind aber auch Kürbisse dazu gekommen. Dann geht es z. B. um den Butternut, den Spaghetti-Kürbis und besonderere Kürbisse für Halloween. Zudem arbeiten wir seit diesem Jahr auch am Anbau von Spitzkohl" 

Mini-Gemüse
Obwohl die Nachfrage nach kleinem Gemüse und saisongebundenem Gemüse zwei separate Strömungen kennt, treffen sie, nach Auskunft von Frederik, dann und wann auch auf einander. "Zu Weihnachten und Silvester verlangen die Leute immer mehr kleine Gemüsesorten", lässt er wissen. "Das Mini-Gemüse ist bei Restaurants beliebt als Dekoration für die Teller. Meistens kam es aus Groß Britannien oder Prince de Bretagne in Frankreich aber nun versuchen wir es auch in Belgien. Von der REO-Auktion aus, probieren wir Mini-Gemüse wie z. B. die Mini-Wurzeln, die wir haben, unter die Leute zu bringen. Letztes Jahr sind wir mit dem Anbau begonnen. Man muss sich aber an eine genaue Planung halten. Nach Neujahr geht die Beliebtheit vom Mini-Gemüse bis Ostern zurück. Zu den Ostertagen nimmt die Nachfrage nach Mini-Gemüse dann wieder etwas zu." 

Mehr Varietät bei den Kürbissen 
Von Mitte September bis Anfang November stehen bei Frederik die Kürbisse im Mittelpunkt. In der Zeit werden die unterschiedlichen Varietäten geerntet. "Die Butternuts wiegen zwischen 1 und 2 Kilo", fährt der Züchter fort. "Nach der Ernte lagern wir die Kürbisse bei etwa 12 Grad. Das selbe gilt auch für den Crown Prince. Einen Tag vor der Auslieferung werden die Kürbisse gewaschen, damit sie sauber sind, wenn sie unser Lager verlassen. Insgesamt haben wir einige Hektar Kürbisse, die wir schon fünf Jahr produzieren. Auffallend ist, dass die herkömmlichen Kürbisse, im Vergleich zu früher, weniger gefragt sind. Das kommt vermutlich durch die grössere Auswahl. Der Spaghettikürbis hat beispielsweise einen süsslichen Geschmack und auch der Crown Prince ist beliebter als früher." 

Das Kürbisse bei den flämischen Konsumenten immer beliebter werden, geht aus Zahlen der REO Auktion hervor. Waren es 2014 noch 205 Hektar, auf denen Kürbisse angebaut wurden, 2017 war die Fläche auf 506 Hektar gestiegen von denen 462 Hektar auf flämischen Grundgebiet liegen. Die Fläche ist also mehr als verdoppelt.


Frederik zeigt einen weissen Crown Prince. Im Vordergrund liegen die gelben Butternuts. Der Züchter ist der Ansicht, dass es wichtig ist, dass die Kürbisse in Regalen liegen, damit sie ausreichend ventilieren können. 


Nach Ansicht von Frederik müssen die herkömmlichen Kürbisse mit anderen Varietäten konkurrieren. 


Auch für Spaghetti-Kürbisse ist ein gute Ventilation während der Lagerung von Belang.

Rüben
Zu der Reihe der vergessenen Gemüsesorten, die sich wieder grösserer Beliebtheit erfreuen, gehören auch die Rüben. Seit vier Jahren baut Frederik auch Rüben an. "Wir erzeugen und waschen die Rüben hier", erzählt er. "Wir können tatsächlich eine steigende Nachfrage nach diesem Produkt feststellen. Die Leute entscheiden sich immer öfter für Produkte wie Rüben. Eine Rübe beispielsweise mit ins Kartoffelpüree, ergibt einen herrlichen Geschmack." Auch die Zahlen der REO Auktion bestätigen, dass die Rübe an Beliebtheit zunimmt. Jährlich werden für den belgischen Tiefkühlsektor etwa 350 Hektar Rüben angebaut. In den letzten Jahren ist das stabil geblieben. Beim Frischmarkt ist das anders. In dem Sektor war zwischen 2015 und 2017, laut Zahlen der REO Auktion, eine Steigung von 170 Hektar auf 225 Hektar.


Im Hintergrund werden Rüben gewaschen und folglich verpackt. 

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