Javier Soto von Proexport:

„Die kommende Salatsaison wird im Januar durch eine instabile Versorgung und Knappheit gekennzeichnet sein“

Bis zur letzten Woche haben europäische Distributoren von lokaler Produktion zu der aus dem Süden, hauptsächlich aus den spanischen Provinzen Murcia, Alicante und Almeria, umgestellt.




„Mit der Umstellung von Nord- auf Südeuropa kam es zu einer Übergangszeit mit Produktionslücken und mangelndem Angebot, obwohl dies keinen großen Einfluss auf die Preise hatte“, erklärt Javier Soto, Präsident der Salatabteilung bei Proexport und Manager von Agrar Systems von Grupo Behr in Murcia. „In dieser Woche werden wir bereits 100% unserer Produktionskapazität in Spanien erreichen“, fügte er hinzu.

Dem Spezialisten zufolge wird die Kampagne voraussichtlich von einer Instabilität der Mengen bis Dezember und einer Produktknappheit ab Januar gekennzeichnet sein, was hauptsächlich auf den Mangel an Bewässerungswasser zurückzuführen ist.

„Der Wassermangel stellt Produzenten in Murcia und Alicante vor immer größere Herausforderungen. Angesichts der mangelnden Gewissheit, ob in den küstennahen Gebieten genügend Wasser für die neue Salatsaison zur Verfügung steht, haben viele Erzeuger in diesem Jahr ihre Produktionen in höhere Gebiete verlagert. Sie gehen lieber das Risiko ein, von Frösten getroffen zu werden, die typisch für höhere Lagen sind, als dass sie Pflanzen wegen Wassermangel nicht anbauen zu können“, schildert er.

„Das heißt, wir können Wochen mit stabiler Produktion und andere Wochen mit Produktionsfällen bis Dezember erwarten, je nachdem, wann die Fröste stattfinden. Mit dem Eintreffen des Winters wird ab Januar eine deutliche Produktionslücke erwartet“, warnt Javier Soto.







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