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Florida verliert die Hälfte des Orangenanbaus

Hurrikane Irma hat Orangenerzeuger in Florida hart getroffen. Schätzungen sprechen von Verlusten von 50%. Die Erzeuger leiten nun Schritte in die Wege um weiter zu arbeiten, da die Industrie bereits unter den Folgen von Krankheit und niedrigerer Nachfrage leidet.

Quentin Roe von Noble Citrus sagt, der Hurrikane sei die schlimmste Naturkatastrophe, die die Erzeuger je gesehen hätten. "Irma war wirklich verheerend für Orangenerzeuger in Florida und wir rechnen mit Verlusten von 50-60%," sagt er. "Es ist die schlimmste Naturkatastrophe in der Geschichte für die Landwirtschaft in diesem Bundesstaat. Die Produktionsvolumen haben viel abbekommen aber wir werden nichts genaues wissen, bis das Landwirtschaftsministerium die Daten gegen Ende des Monats veröffentlicht. An diesem Punkt gehen wir von einer Produktion zwischen 35.000.000 und 40.000.000 Kisten für dieses Jahr aus, ursprünglich sollten es um die 72.000.000 sein."


Erholungsphase

Sobald Hurrikane Irma abgezogen war und die Aufräumarbeiten begannen, haben die Erzeuger die Schäden eingeschätzt und sind wieder an die Arbeit gegangen. "Zunächst gab es eine 10-14 tägige Wartezeit damit die Bäume sich erholen und anpassen," sagt Roe. "Sobald einige Früchte die nicht verloren waren in die Packzentren kamen, stellten wir Windnarben an manchen fest. Die Hauptsorten die betroffen sind, sind frühe Sorten wie Navel Hamlin, frühe Mandarinen und Grapefruit. Wir hoffen, dass die späteren Sorten, wie Valencia und späte Mandarinen, weniger beeinflusst wurden."

Orangenproduzenten kämpfen immer noch nach Jahren gegen Krankheiten, die für eine Knappheit sorgten. Erstmal ist die Versorgung daher sehr knapp bis die Bäume sich erholen und die Saison in Kalifornien beginnt. "Die Orangenindustrie in Florida hatte Probleme mit Citrus Greening im letzten Jahrzehnt. Vor 12 Jahren war die Anbaufläche in Florida noch 850.000, jetzt sind es nur noch 350.000. Der Hurrikane hat die Lage noch verschlechtert, die Preise am Markt liegen bei einem Rekordhoch. Hoffentlich wird sich das verbessern, wenn spätere Sorten reifen und wenn die Saison in Kalifornien im November/Dezember beginnt."



Hoffnung für die Zitrusindustrie liegt in neuen Sorten
Es ist schwer gute Nachrichten für Zitrusproduzenten in Florida zu finden, aber Roe erzählt von neu entwickelten Sorten und daher haben die Erzeuger einen Grund zur Vorfreude.

"Wir haben aktive Zuchtprogramme auf dem Weg und einige neue Sorten werden jetzt schon gepflanzt," sagt er. "Wie in der Apfelindustrie, die regelmäßig neue Sorten auf den Markt bringt, geht das in Florida auch mit Mandarinen. Früchte, die an die Präferenzen der Kunden was Geschmack und Süße angeht angepasst sind, werden gerade entwickelt und wir freuen uns diese neuen Sorten auf den Markt zu bringen. Kalifornien ist schon seit Jahren der Vorreiter aber wir glauben wir haben einen Vorteil durch die niedrigeren Transportkosten von der Ostküste aus. Das Zeitfenster für unsere Produktion beginnt zudem früher. Alle diese Faktoren geben Grund zum Optimismus in der Industrie." 
 
Weitere Informationen:
Noble Citrus
Tel: 001 863-293-5224

Erscheinungsdatum:



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