BLE Marktbericht KW49/16

Deutsche Abladungen Kopfsalat intensivierten sich zwischendurch

Salat
In nahezu unveränderten Anteilen dominierten bei Kopfsalat Belgien und Italien. Deutsche Abladungen intensivierten sich zwar zwischendurch, gewannen unterdessen keineswegs immens an Relevanz. Frankreich spielte andauernd eine kleine Rolle. Der Vertrieb zeigte sich völlig unaufgeregt; nichtsdestotrotz verlief er kontinuierlich. Vor allem die einheimischen und belgischen Offerten punkteten mit schweren Pro-Kopf-Gewichten, weshalb man die Forderungen hier häufig etwas anheben konnte. Obwohl belgische Mengen erkennbar teurer umgeschlagen wurden als die deutschen, generierten sie meist eine befriedigende Abnahme. Eissalat stammte ausschließlich aus Spanien. Bei den Kursen war kaum eine einheitliche Linie vorzufinden: Sie schwankten in der Regel in enger Anbindung an den Grad einer wechselhaften Versorgung und in Relation zu den Kalibern. Bunte Salate trafen vorrangig aus Italien ein, wurden aus Frankreich ergänzt. Die Bereitstellung korrespondierte oftmals mit dem Bedarf, überstieg ihn aber verschiedentlich, sodass sich Überhänge bildeten. Die Bewertungen blieben demzufolge konstant oder sackten leicht ab. Endivien, hauptsächlich aus Italien, erfreuten sich vielfach einer genügenden Nachfrage. Gelegentlich zwang zu wenig Beachtung zu marginalen Verbilligungen. Bei einem überschaubar gehaltenen Sortiment variierten die Notierungen von Feldsalat nur unwesentlich.

Äpfel

Deutschland dominierte. Generell war eine ruhige Vermarktung ohne nennenswerte Höhepunkte zu beobachten. Da die Versorgung anwuchs, konnten Bestände nicht immer vermieden werden.

Birnen

Die Qualität überzeugte meist, dennoch geriet der Absatz etwas ins Stocken: In der Winterzeit befinden sich nun mal andere Obstarten im Kundenfokus. Die Kurse sanken häufig ab.

Tafeltrauben
Die Importe aus Übersee verdrängten die italienischen und türkischen von der Spitze des Sortiments. Aufgrund der angewachsenen Abladungen konnten Verbilligungen generell selten vermieden werden.

Kiwis
Insgesamt verstärkte sich die Verfügbarkeit. Da sich bei winterlicher Witterung aber auch die Unterbringungsmöglichkeiten verbesserten, veränderten sich die Notierungen in der Regel nicht wesentlich.

Orangen
Spanische Navelina beherrschten bei Blondorangen klar erkennbar das Geschehen; ihre Präsenz auf den Plätzen hatte sich im Vergleich zur 48. KW fast verdreifacht. Eine Randerscheinung waren daher türkische Washington Navel.

Kleinfruchtige Zitrusfrüchte
Bei Satsumas bestimmte die Türkei das Geschehen. Bei Clementinen dominierte augenscheinlich Spanien die Szenerie. Generell wuchs in der Nikolauswoche die Nachfrage an.

Zitronen

Spanien prägte das Geschäft; die Türkei rundete es mit wesentlich geringeren Mengen ab. Das Interesse konnte mit der kräftig verstärkten Verfügbarkeit nicht Schritt halten.

Bananen
Bei einer an den Unterbringungsmöglichkeiten angepassten Versorgungslage veränderten sich die Bewertungen in der Regel nicht.

Blumenkohl
Das Geschäft beherrschten die anwachsenden Zufuhren aus Italien. Insbesondere ansprechende Qualität wurde hinlänglich geordert, was stabile Preise sicherte.

Gurken
Die Situation bei Schlangengurken verschärfte sich. Das Angebot der monopolartig vorherrschenden spanischen Importe reichte bei weiten nicht aus, um das Maß der Order abzudecken.

Tomaten
Wegen einer begrenzten Versorgung stiegen die Kurse für die gesamte Warenpalette merklich an. Die Intensität dieses Aufwärtstrends wurde dabei durch das unaufgeregte Interesse auf einen über-schaubaren Rahmen beschränkt.

Gemüsepaprika

Die spanischen Importe dominierten den Handel. Oftmals ließen sich für das vollständige Sortiment stabile bis anziehende Notierungen verzeichnen. Dabei ergaben sich marktweise jedoch häufiger auch unterschiedliche Abweichungen.

Zwiebeln
Gemüsezwiebeln entstammten alleinig spanischen Anbaus. Die Bereitstellung orientierte sich gemeinhin an den Verkaufsmöglichkeiten. Die Kurse verharrten somit auf einem konstanten Niveau.

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Quelle: BLE, Marktbeobachtung

Erscheinungsdatum:



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