"Während in den Niederlanden und Belgien noch immer Blütezeit ist, haben unsere Kiwibeeren bereits die perfekte Größe, um verkauft zu werden und müssen nur noch das richtige Brixlevel und die perfekte Farbe erreichen. In zwei Wochen werden wir mit der Ernte beginnen," erklärt José Emanuel Machado, Manager des portugiesischen Unternehmens Mini-Kiwi Land, das dem internationalen Verbund von Produzenten KIWIBERRY beigetreten ist. Dieser hat Anbauflächen in Belgien, den Niederlanden und Deutschland.
José Emanuel Machado zufolge "gibt es noch immer ziemlich wenig technisches Wissen über dieses Produkt. Mit dem Wissen von Dr. Filip Debersaques von der Ghent Universität konnten wir das Produkt in Portugal einführen."
"Vor drei Jahren haben wir mit einer kleinen Farm mit 200 Pflanzen und 6 verschiedenen Sorten begonnen, um zu testen, ob sich die Frucht an das Klima in Nordportugal anpassen kann. In der Minho Region, nahe Braga, herrschen die idealen klimatischen Bedigungen, um das Produkt anzubauen, auch ist der Boden perfekt dafür," bestätigt der Produzent.
"Zurzeit haben wir etwas über einen Hektar mit drei passenden kommerziellen Sorten, die Geneva, Ananasnaya und Maki heißen. Wir haben eine kleine Produktion, weil es das erste Geschäftsjahr für das Produkt ist. Die Pflanzen sind zwei Jahre alt und noch immer klein. Wir hoffen, etwa 3.000 Kilo Kiwibeeren verkaufen zu können."
José Emanuel Machado sagt: "Es ist ein guter Nischenmarkt und deswegen denken wir nicht über eine Massenproduktion nach. Sie würde viel Arbeit und Investitionen in Produktionstechniken und Management erfordern, das nichts mit dem für Standardkiwis, wie der beliebten Hayward, zu vergleichen ist."
José Emanuel Machado sagt: "Es ist ein guter Nischenmarkt und deswegen denken wir nicht über eine Massenproduktion nach. Sie würde viel Arbeit und Investitionen in Produktionstechniken und Management erfordern, das nichts mit dem für Standardkiwis, wie der beliebten Hayward, zu vergleichen ist."
Was die Preise angeht, so sagt José Emanuel Machado, bekommen die Bauern in den Niederlanden und Belgien, wo die Arbeitskosten höher sind, etwa 9 Euro pro Kilo. In Portugal schätzt er, dass das Produkt etwa 6 bis 7 Euro pro Kilo erreichen könnte.
"Bisher ist Deutschland der größte Markt für uns. Deutschland wird quasi die gesamte Produktion aufnehmen, da es dort bereits einige Kundengewohnheiten gibt und es ist auch ein strategischer Ausgangspunkt für die Distribution in andere Teile Europas," erklärt er.
"Der Erfolg des Bauernnetzwerks in Belgien, das immer wieder von Professor Dr. Filip Debersaques erwähnt wird, ist ein gutes Vorbild für Portugal. Wir wollen das gleiche auch hier errichten. Damit das Realiät wird, müssen wir die Bauern, die Kiwibeeren anbauen wollen, unterstützen und mit ihnen zusammen arbeiten," schließt José Emanuel Machado.