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Autogrill unterteilt Konsumenten in sechs Gruppen

"Nachfrage nach lokalen Lebensmitteln setzt Lieferkette unter Druck"

Autogrill ist einer der größten Foodserviceunternehmen weltweit und aktiv in 30 Ländern. Die Organisation hat mehr als 4500 Läden auf Flughäfen, Bahnhöfen und Autoraststätten. Der Umsatz im Jahr 2013 lag bei beinahe vier Millarden Euro. Das Foodserviceunternehmen arbeitet mit 250 Marken und richtet sich auf viele Gruppen von Konsumenten. Stephano Teatini von Autogrill Europe berichtete über die Segmentierung des Unternehmens auf der Tomato Conference in Antwerpen. "Wir fragten uns, wie wir am Besten auf die Wünsche unserer 900 Mio Kunden eingehen können. Um dies auf eine gerechte Weise machen zu können, haben wir die Kunden in sechs Gruppen eingeteilt."

Welche Tomate?
"Der Happy-go-lucky Konsument ist z. B. auf der Suche nach Unterhaltung und Spaß. Der Nail biter möchte etwas Effizientes, etwas Normales. Der Life enricher sucht das Abenteuer und Urban Dandy möchte gern 'Premium' und Elite. Durch unsere Kunden zu kennen und zu wissen, was sie wollen, können wir darauf eingehen. Wenn es um Tomaten geht, möchte der 'nail biter' eine normale runde rote Tomate. Der Urban dandy dagegen ist zufriedener mit einer Geschmackstomate mit einer schönen Form und Luxusverpackung."



Foodservice in den Niederlanden und Belgien
Im Foodservice sieht man noch viele Unterschiede zwischen den Niederlanden und Belgien, sagt Teatini. In Belgien wird durchschnittlich mehr an Essen und Trinken ausgegeben. In Fullservice Restaurants gibt ein Belgier jährlich beinahe das Doppelte aus den dem was ein Holländer bezahlt: 499 Euro gegenüber 254 Euro. Es fällt auf, dass die durchschnittlichen Ausgaben in Fullservice Restaurants sich nicht viel voneinander unterscheiden, aber die Belgier gehen einfach öfter in Restaurants essen. Die Anzahl 'outlets' wie Hotels, Restaurants und Café's liegt in Belgien auch ein Stück höher als in den Niederlanden. In Belgien sind das gute 54.000 und in Holland gute 30.000.

Foodtrends
Autogrill ist mit verschiedenen Trends beschäftigt. "Ein Beispiel ist der Sriracha-Effekt. Das bedeutet, dass lokale und nicht lokale Produkte oder Geschmäcker gemischt werden. So kann ein 'normales' Sandwich einen ethnischen Effekt bekommen durch die Zugabe von Sriracha Soße. Ein anderer Trend ist 'Trash to treasure'. Von Produkten oder Teilen davon, die normalerweise weggeschmissen werden, ein neues Produkt erstellen. Nachhaltigkeit!" Er fährt fort: "Momentan sind gegrillte Produkte sehr beliebt. Außerdem wollen Verbraucher non-GMO." Stefano nannte noch mehr Entwicklungen, wie das Modernisieren der Lieferkette. "Die Tatsache, dass immer mehr Kunden lokale Produkte wollen, setzt die Lieferkette enorm unter Druck. Wie passen wir unsere Logistik an den lokalen Bedarf an?" Er sieht auch einen 'refresh' von Fastfood. "Jeder sieht Fastfood als schnellen fetten Happen, aber das wird sich verändern. Man sieht immer mehr 'premium' Fastfood. Außerdem wird eine Revolution stattfinden, wobei immer mehr ins Haus geliefert wird."

www.autogrill.nl
Erscheinungsdatum:

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