Versteigerung BelOrta - fest entschlossen
Auch bei BelOrta hängt die Fahne auf Halbmast.
Dieselbe entschlossene Einstellung hat auch der belgische Innenminister, Jan Jambon (N-VA) . Er will nicht, daß Belgien sich durch die Anschläge einschüchtern läßt. "Wir müssen den Streit gegen Terrorismus noch mehr verschärfen, alles auf alles setzen", so Jambon.
Mabru - Impakt nicht allzu schlimm
Europäisches Zentrum - Es muß weitergehen
Auch das Importzentrum in Brüssel, das ECFG, war heute geöffnet. Da es in dieser Zeit immer ruhiger ist, haben die Geschehnisse den Handel laut einem Importeur nicht sehr beeinflußt. "Wir haben uns sehr erschrocken aber müssen auch realistisch bleiben: Es ist passiert und es muß weitergehen. Es ist eigentlich recht einfach und ich höre von mehr Menschen, daß sie so darüber denken. Wahrscheinlich liegt im Zentrum von Brüssel vieles eben still, aber hier im Europäischen Zentrum merken wir noch nicht wirklich, daß weniger verkauft wird. Das kann natürlich noch kommen, heutzutage weiß man nichts sicher."
Impakt auf Brüssel
Die Innenstadt von Brüssel ist getroffen. Schulen, Betriebe, Restaurants und Supermärkte wurden gestern nach den Anschlägen geschlossen, aber heute waren die meisten wieder geöffnet. In Brüssel kam mittwoch früh der Verkehr langsam wieder zum Leben. Flughafen Zaventem bleibt vorläufig noch geschlossen und auch einige Metrostationen. Viele Einwohner vermeiden öffentliche Verkehrsmittel. Um den wirtschaftlichen Schaden bei Händlern oder Gastronomiebetrieben zu messen, ist es noch zu früh. "Die Auswirkungen auf Geschäftsziffern werden nachteilig sein, aber das ist jetzt nicht wichtig", teilt die BECI (Handelskammer in Brüssel) mit.
Hafen Antwerpen
Nach den Anschlägen in Brüssel wurden Unternehmen im Hafen von Antwerpen gebeten, um extra wachsam zu sein und verdächtige Dinge sofort bei der Polizei zu melden. Es werden im Hafen auch zusätzliche Polizeipatrouillen stattfinden. Der Bedrohungsgrad wurde durch das zuständige Amt inzwischen auf Niveau 4 festgestellt. Der internationale Bedrohungsgrad im Hafen bleibt vorläufig auf Niveau 1, was bedeutet, daß normal gearbeitet werden kann. Es wird jedoch zu erhöhter Wachsamkeit im Hafen aufgefordert.
Vier Millarden Schaden
Vier Millarden Euro. Das ist laut ersten Schätzungen der wirtschaftliche Schaden der Anschläge von Dienstag. Wenn die Bedrohung des Terrorismus bleibt oder noch mehr Anschläge stattfinden, können die Kosten noch sehr viel höher werden", sagt ING-Chefökonoom Peter Vanden Houte.