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Marco Kesteloo:

Supermärkte müssen auf 'food experience' setzen

Der europäische Einzelhandelsmarkt ist gesättigt. Obwohl die Ausgaben gleich blieben, sind die Ausgaben pro Kopf gesunken. Das resultiert in ein Nullsummenspiel für den Wachstum, berichtet Marco Kesteloo von PwC Stretegy&. Der Gewinn des einen bedeutet den Verlust des anderen. Man sieht wohl Anstieg in Ladenfläche. Diese beiden Trends resultieren in eine sinkende Produktivität pro Quadratmeter und hierauf muß reagiert werden. 

Während des Global Berry Kongresses präsentierte Marco die Entwicklungen im europäischen Einzelhandel. Den Trend des Nullsummenspieles und abnehmende Produktivität pro Quadratmeter sieht man auch auf der anderen Seite des Ozeans. In Amerika ist es dasselbe. Man sieht kleinen Anstieg bei Privatlabels und Online Aktivitäten, aber die Gewinnspanne der großen Händler steht unter Druck. Durch die große Anzahl von Geschäften ist die Treue des Konsumenten gesunken, was die Situation nicht verbessert.


Marco Kesteloo von PwC Stretegy&.

Positiv für den O&G Sektor: Frischeabteilungen werden immer wichtiger. "Supermärkte müssen neue Möglichkeiten finden, um die Veränderung im Markt zu kompensieren," berichtet Marco. Die Präsentation der "food experience'' ist hierbei sehr wichtig. Händler können sich in zwei Richtungen bewegen. Die vom 'branded value' wie H&M es macht, oder die 'low cost' Seite, auf der Primark sich befindet. "Diese Wahl ist ausschlaggebend für die weitere Vorgehensweise. Supermärkte können sich auf verschiedene Arten online präsentieren oder auf Convenience einsetzen."

Supermärkte haben drei Möglichkeiten, um ihre Position im Markt zu behalten, gibt Marco an. Die erste ist die der Besparungen, wobei der Break Even Punkt verringert wird, durch Kosten zu sparen und selbst Filialen zu schliessen. Diese Vorgehensweise richtet sich auf den Supermarkt. Die Zweite konzentriert sich auf den Konsumenten, durch die Positionierung der Marktparameter zu verschärfen. Eine dritte Lösung wäre ein Mix der beiden anderen Möglichkeiten, wobei man die Aufmerksamkeit in lokale Produkte und Saisonsprodukte verstärkt.

Für diejenigen, die dies verpaßt haben gibt es als letzte Rettung die sechs 'bold moves', so Marco. Diese sind: einen heftigen Preiskrieg beginnen, das Sortiment halbieren, alle Nicht-Kernaktivitäten stoppen, eine grosse Anzahl Filialen schliessen, zusammenarbeiten mit dem Konkurrenten oder scharfe Konzentration auf lokale Umstände.

Zuvor publiziert über den Global Berry Kongress 2016:
16-3 Ende des Wachstums auf dem Blaubeerenmarkt ist nicht absehbar
17-3 Back to the Future": Was erwartet den Blaubeersektor?
Erscheinungsdatum:

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