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Tonnen Obst und Gemüse innerhalb einer Woche vernichtet

EU verlängert Sanktionen Russland

Die EU hat die einschränkenden Massnahmen gegen einige russische und ukrainische Personen und Organisationen verlängert. Russland gibt an, dass solange die Sanktionen bestehen, der Boykott nicht endet. In der letzten Woche wurden grosse Mengen Obst und Gemüse abgefangen. Ein Teil wurde vernichtet, ein anderer Teil zurückgeschickt. Weissrussland verschärft Grenzkontrollen, um Schmuggel zu verhindern. Die Einfuhr von Zitrus aus Südafrika nach Russland hat letztes Jahr stark abgenommen.

EU verlängert Sanktionen Russland
Die EU hat die Sanktionen gegen 146 Russen und Einwohner aus abgeschiedenen ostukrainischen Regionen und gegen 37 Organisationen mit sechs Monaten verlängert. Der europäische Rat entschied, dass die Massnahmen gegen diese Personen und Organisationen bis zum 15 September gelten. Die Sanktionen schränken die Reisemöglichkeiten dieser Personen nach Europa ein und alle Gelder, die sie bei europäischen Finanzinstituten untergebracht haben, sind eingefroren. Die Organisationen auf der schwarzen Liste sind alle bekannten politischen und militärischen Organisationen in Donezk und Lugansk. Europäische Unternehmen dürfen mit diesen Institutionen keine Geschäfte machen.



Medvedev: "Boykott nur bei Ende Sanktionen aufgehoben"
Der russische Minister Dmitry Medvedev wiederholte, was er bereits eher hat wissen lassen. Der Boykott wird ein Ende haben, wenn die Sanktionen von europäioscher Seite auch aufgehoben werden. "Sie (die Gegenmassnahmen von Russland) werden früher oder später enden," so der Minister zum Pressebüro Tass. "Das ist sicher. Aber wir werden die Massnahmen in Stand halten, solange es externen Druck gibt. In diesem Punkt darf keine falsche Hoffnung entstehen." Er warnte auch, dass bei Verlängerung der Sanktionen von europäischer Seite, Russland reagieren wird. Schliesslich berichtete der Minister, dass die russische Regierung den Landwirtschaftssektor weiterhin unterstützen wird.

Schmuggel geht weiter, Vernichtung auch
Der Schmuggel von Obst und Gemüse aus boykottierten Ländern nach Russland geht weiter, Als Reaktion hierauf, fängt Russland regelmässig Produkte ab, die die Importverpflichtungen nicht erfüllen. Produkte aus boykottierten Länder werden vernichtet. Produkte aus anderen Ländern, die nicht den Anforderungen entsprechenden, werden zurückgeschickt. Eine Übersicht der letzten Woche:


105 Tonnen (Birnen, Zwiebeln, Trockenobst, Pfeffer, Grapefruit und Weizenmehl) aus China, Tadschikistan und Kasachstan wurden zurückgeschickt, weil die dazugehörigen Dokumente nicht in Ordnung waren. Quelle: Rosselkhoznadzor


Eine Partie Tomaten aus der Türkei wurde in der Region Voronezh entdeckt. Die Produkte sind vom Markt genommen.


Beim Kontrolleposten in der Region Tscheljabinsk wurden 345 kg Italienische Kiwi abgefangen. Die Kiwis wurden vernichtet. Quelle: Rosselkhoznadzor


40 Tonnen Radieschen aus Kasachstan wurden zurückgeschickt, wegen Nichteinhaltung der phytosanitären Regeln. Quelle: Rosselkhoznadzor


In der Region Orenburg fand die Inspektion 33.224 kg türkische Tomaten mit einem falschen Etikett. Die Tomaten wurden vernichtet. Quelle: Rosselkhoznadzor


Mehr als 700 Tonnen polnische Äpfel wurden abgefangen und vernichtet.



Eine Partie von 20 Tonnen Äpfeln, wovon das Herkunftsland undeutlich war, wurde vernichtet. Quelle: Rosselkhoznadzor


Die Inspektion fand 19,5 Tonnen Tomaten aus Spanien. Die Tomaten wurden vernichtet. 

Weissrussland verschärft Grenzkontrollen und fängt Schmuggelware ab
In Minsk wurde entschieden, um die Grenzkontrollen zu verschärfen. Diese Entscheidung brachte 270 Tonnen Schmuggelware ans Licht. Russland verschärfte die Kontrollen, weil zu viel Obst und Gemüse über Weissrussland geschmuggelt wurde. Minsk versprach strengere Massnahmen und das hat Erfolg.

Russlandimport Apfelsinen aus Südafrika -30%
Laut den offiziellen Statistiken der russischen Regierung wurden letztes Jahr 30% weniger Apfelsinen aus Südafrika importiert als das Jahr zuvor. Der russische Präsident Putin und sein südafrikanischer Kollege Zuma riefen im August noch dazu auf, den Handel zu verstärken. Laut Händlern ist eine verschärfte Massnahme die wichtigste Ursache der Abnahme. Seit Februar 2015 benötigt man eine EAC Markierung. Diese Markierung besteht aus einem Aufkleber mit Information über den Erzeuger und das Produkt in russischer Sprache. Da Russisch in Südafrika eine unbekannte Sprache ist, werden noch viele Fehler mit diesen Markierungen gemacht. 

Top 10 Länder mit phytosanitären Problemen
Der russische phytosanitäre Dienst publizierten kürzlich eine Übersicht von zehn Ländern, von denen die meisten Produkte aufgrund phytosanitärer Gründe geweigert werden. Diese ist vom Januar. Oben auf der Liste stehen Tschetschenien mit 36 abgefangenen Ladungen. Das ist ein Anstieg von 50%. Zweiter ist Tadschikistan mit 32 Ladungen (+18%). Gefolgt von Kasachstan (29 Ladungen, +190%), China (29 Ladungen, +415%), Lettland (29 Ladungen, -66%), Iran (24 Ladungen, +118%), Litauen (21 Ladungen, +75%, Türkei (16 Ladungen, +15%), Slowakien (16 Ladungen, +60%) und Usbekistan (16 Ladungen, +23%). 

Peruanische Trauben vom Markt
Eine Partie von 37 Tonnen peruanischer Trauben wird wahrscheinlich nie auf den Markt in St Petersburg gebracht werden. Die Partie wurde abgefangen, weil die phytosanitären Zertifikate fehlten. Die Inspektion ruft Händler auf, dafür zu sorgen, dass die Dokumente in Ordnung sind, um Probleme zu verhindern. 

Bulgarische Möhre verliert vom türkischen Import
In Bulgarien bleiben Tonnen Rüben liegen, weil der Markt mit türkischer Ware überladen wird. Ursache hierfür ist ein Unterschied in der Haltbarkeit. Wo bulgarische Möhren bereits nach einigen Tagen Qualitätsabnahme zeigen, können die türkischen Möhren noch bis zu zwei Wochen frisch bleiben. 

Das osteuropäische Land hat seit Kurzem verschärfte Kontrollen eingeführt für den Import von Obst und Gemüse. Es wurden eher bereits 22 Tonnen Äpfel und gut eine Tonne Gemüse aus Mazedonien und Griechenland geweigert. Die Äpfel aus Mazedonien wurden aufgrund Undeutlichkeit des Ursprungslandes geweigert. Die Tomaten und Gurken aus Griechenland wurden abgefangen wegen Qualitätsproblemen. Bulgarien will den Import von Obst und Gemüse von schlechter Qualität verhindern.

Krim: Zitronenpreise verdoppelt
Die Zitronenpreise auf der Krim liegen momentan durchschnittlich zweimal so hoch wie vor einem Jahr, meldet Fruit Inform. Das Zitrus kostet zwischen 1,81 und 2,01 Dollar pro Kilo. Vor einem Jahr lag der Preis nicht höher als 1,31 Dollar/Kilo. Auch für anderes Zitrus sind die Preise gestiegen, jedoch mit weniger Prozent. Mardarinen und Apfelsinen wurden 20% teurer, der Preis von Grapefruits stieg mit 25 bis 30%. 

Erste Gurken auf lokalem Markt in Chabarowsk
In der Region Chabarowsk, im fernen Osten von Russland, hat ein japanisch russischer Betrieb die ersten Gurken aus dem Gewächshaus geerntet. Der Komplex muss um die 5 Tonnen Gurken pro Woche an den lokalen Markt liefern. Nach wie vor gehen die Gurken an die Gastronomie in der Region.

Erzeuger Antalya getroffen durch Boykott
Die Produktion in der türkischen Region Antalya liegt seitdem Russland die Grenzen geschlossen hat, so gut wie still. Es gab schon in den letzten Jahren Probleme auf Exportgebiet. Die Reaktion von Russland auf den Abschuss des Militärflugzeuges verbessert die Situation nicht. Die wichtigsten Exportmärkte für die Region sind Ukraine, Rumänien und Bulgarien. Ausserdem gibt es Export nach Deutschland, Israel, Weissrussland und Georgien. 

Türkische Lastwagenfahrer protestieren gegen Wartezeiten georgische Grenze
Eine Gruppe türkischer Lastwagenfahrer protestierte an der georgischen Grenze gegen die langen Wartezeiten und der hohen Steuer, die gezahlt werden muss. Hierdurch geht Produktion verloren. Es fällt auf, dass Lastwagen mit georgischen Kennzeichen ungehindert die Grenze überqueren können.

Iran ersetzt Turkei und Ukraine?
Die russische und iranische Regierung sassen kürzlich zusammen, um über die Handelsbeziehung zu sprechen. Russland hätte gern, dass Iran die Rolle von der Ukraine und Türkei im Markt übernimmt. Laut Berechnungen kann Iran die Position von der Türkei übernehmen und auch der russische Handel zeigt Interesse in das Produkt aus Iran. 

Polnischer Export gesunken
Laut Untersuchung exportierte Polen letztes Jahr 10% weniger Gemüse und 19% weniger Obst als das Jahr zuvor. Die Zahlen geben einen Export von 680.000 Tonnen Gemüse und 1,113 Mio Tonnen Obst wieder. Der wichtigste Markt mit 561.000 t Gemüse und 575.000 t Obst ist die EU. Der zweitwichtigste Markt ist die EEU, die Union von Weissrussland, Russland, Kasachstan, Armenien und Kirgisien. Dorthin wurden 92.000 t Gemüse und 367.000 t Obst geliefert. Der Export besteht hauptsächlich aus Äpfeln, mit guten 888.000 Tonnen und Pilzen mit 201.000 Tonnen. Polen importierte 523.000 Tonnen Gemüse und 1.434 Mio Tonnen Obst.

Kirgisischer Export nimmt mit 20% ab
Letzte Woche gab das Landwirtschaftsministerium an, dass der Export von Gemüse und Obst immer noch abnimmt. Laut offiziellen Zahlen ist der Handel im Januar mit 26,9% gesunken. Im Import lag der Verlust bei 39.9% und im Export bei 20.3% in Volumen. Bei Obst und Gemüse nahm die Ausfuhr mit 20% ab.

Russland inspektiert Unternehmen
Der russische phytosanitäre Dienst wird Unternehmen in Abchasien, Ägypten, Marokko, Jordanien, Senegal und Aserbaidschan inspektieren, da der Import aus diesen Länder stark gestiegen ist. Es wird miteinander besprochen, wie die Inspektionen auf phytosanitärem Gebiet, besser aufeinander abgestimmt werden können.

Russland in 2020 selbstversorgend
Sergei Travkin, Analyst der National Union of Vegetable Producers, denkt, dass Russland im Jahr 2020 selbstversorgend sein kann. Eine grosse Herausforderung wird die Lagerung, aber hierfür werden Lösungen gesucht. Sergei sieht wohl, dass dies nicht für alle Produkte gilt. Tropisches Obst kann man nunmal nicht in Russland anbauen. 

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