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NABU-Umfrage: Verbraucher wollen weniger Verpackungen

Gefragt sind regionale Produkte und krumme Gurken

Verbraucher in Deutschland wünschen sich im Supermarkt mehr regionale Obst- und Gemüsesorten. Es kann dabei auch gerne krumm oder schief sein, aber möglichst unverpackt: Plastikverpackungen werden abgelehnt. Zu diesen Ergebnissen kam eine repräsentative Umfrage des NABU.

Verbraucher in Deutschland würden es begrüßen, wenn regionale Obst- und Gemüsesorten im Supermarkt angeboten werden – am besten ohne Plastikverpackung. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des NABU vom Dezember 2014. Befragt wurden mehr als eintausend Kunden, wie und wo sie ihr Obst und Gemüse kaufen und was sie sich vom Handel wünschen.

Plastikfreier Einkauf gewünscht
Wie bereits aus anderen Umfragen bekannt, steht bei Verbrauchern die Regionalität besonders hoch im Kurs. Drei von vier Kunden äußerten Interesse an regionalen und speziellen Obst- und Gemüsesorten. Aber auch im Hinblick auf Verpackungen an der Obsttheke geben die Verbraucher ein klares Votum ab: 76 Prozent der Befragten bevorzugen Obst und Gemüse, das nicht abgepackt ist. Lediglich vier Prozent kaufen es lieber mit Verpackung. Um Plastikmüll zu vermeiden, sind sogar 85 Prozent der Kunden bereit, einen eigenen Beutel für Obst und Gemüse zum Einkauf mitzunehmen.

Wenn es nach dem Wunsch der Verbraucher geht, scheint das Ende der Plastikverpackungen eingeläutet. Daher fordert der NABU den Handel auf, einen möglichst verpackungsfreien Einkauf zu ermöglichen.

Weniger Lebensmittelverschwendung
Krumme Gurken und schiefe Möhren schrecken die Kunden nicht aber – eher im Gegenteil: Mehr als 90 Prozent sind bereit, Lebensmittel zu kaufen, die bislang nicht im Handel landen. 49 Prozent würden Obst und Gemüse mit krummen Formen oder äußeren Mängeln kaufen, wenn es günstiger ist. 42 Prozent sogar zum gleichen Preis. Dies deckt sich auch in der Praxis auch mit der positiven Resonanz auf Aktionen des französischen Lebensmittelhändlers Intermarché.

Auch leere Regale vor dem Feierabend sollten im Handel künftig kein Tabu mehr sein, denn knapp 80 Prozent der Verbraucher würden laut Umfrage auf bestimmtes Obst und Gemüse oder Backwaren verzichten, wenn dadurch insgesamt weniger Produkte weggeworfen würden.

Der NABU fordert den Handel daher auf, diese Bereitschaft der Kunden aufzugreifen und entsprechende Angebote zu machen sowie vom Dogma der stets gefüllten Regale abzurücken.


Die Ergebnisse der NABU-Umfrage können Sie hier downloaden.

Quelle: www.nabu.de

Erscheinungsdatum:



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