×
Erhalten Sie schon unseren täglichen Newsletter?
env Die Nachrichten auf unserer Website sind 24 Stunden und sieben Tage die Woche kostenlos für Sie zugänglich. Zudem können Sie unseren Newsletter, der fünf mal die Woche veröffentlicht wird, kostenlos abonnieren.

Abonnieren    Ich bin schon abonniert



Ankündigungen

StellenbörseMehr »

Top 5 - Gestern

  • Gestern wurden keine Nachrichten veröffentlicht.

Top 5 - letzte Woche

Top 5 - im letzten Monat

Andere NachrichtenMehr »

Wirtschafts-NewsMehr »



Forscher entwickeln günstige Methode zur Erkennung von Bakterien in Lebensmitteln und Wasser

Die analytische Chemikerin und Expertin im Feld der Erkennung von Lebensmittelverunreinigungen, Lili He, hat zusammen mit ihren Kollegen der Universität Massachusetts Amherst eine neue, schnelle und günstige Methode entwickelt, um Bakterien in Wasser oder einer Lebensmittelprobe zu entdecken. Sobald die Methode kommerziell verfügbar ist, wird sie sehr hilfreich sein für Köche, für Tests an frischem Obst und Gemüse; oder für humanitäre Helfer im Einsatz nach Naturkatastrophen, erklärt He.

"Die meisten Menschen auf der Erde kochen ihre Lebensmittel vor dem Verzehr, aber hier in den USA essen mehr und mehr Leute diese Lebensmittel roh. Das gab uns die Idee eines Schnelltests - der zuhause durchgeführt werden kann. Mikrobielle Verunreinigungen sind aktuell ein wichtiges Thema. Es ist schon lange ein Problem, aber die Zahlen werden langsam zur Sorge bei der Lebensmittelsicherheit in den Vereinigten Staaten."

Das Team entwickelte einen sensiblen und zuverlässigen Chip der Bakterien erkennt und testen kann ob, beispielsweise, frischer Spinat oder Apfelsaft, verunreinigt ist. Der Chip, zusammen mit einem Lichtmikroskop für optische Erkennung, basiert auf einem System, welches He "Capture Molecule," 3-Mercaptophenylboronsäure (3-MBPA), nennt und das Bakterien anzieht und bindet. Diese chemische Erkennungsmethode, namens "Surface-Enhanced Raman Spectroscopy" (SERS) nutzt dafür Silber-Nanopartikel. Die Technik befindet sich aktuell im Prozess der Patentierung.

Phys.org fand heraus, dass die Methode für die mögliche Anwendung zuhause, mit einem Smartphone-Mikroskop-Adapter, welche für ungefähr 30 US Dollar verfügbar ist, kompatibel ist.

Erscheinungsdatum: 12.02.2018

 


 

Weitere Nachrichten in dieser Branche:

17.08.2018 Notfallzulassung für CURATIO an Kernobst
09.08.2018 Keine Überschreitung von Rückstandshöchstgehalten bei Erdbeeren und Melonen
07.08.2018 Europäische Kommission genehmigt Vermarktung von Pilzen, die mit ultravioletter Strahlung behandelt wurden
07.08.2018 Nitrat in Frischgemüse – keine Beanstandungen
12.07.2018 Listeria auf den Obst- und Gemüseerzeugnissen: Ein nicht zu unterschätzendes Problem
12.07.2018 Pestizide auf Himbeeren und Heidelbeeren aus Spanien
06.07.2018 Rückruf Tiefkühlgemüse bei Lidl wegen möglicher Listerienkontaminierung
03.07.2018 GV-Anbaufläche weltweit: 190 Millionen Hektar im Jahr 2017
28.06.2018 88 Prozent der Kartoffeln sind rückstandsfrei